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Die Städte Erlangen und Nürnberg liegen in Nordbayern, im Herzen der Metropolregion Nürnberg. Sie befinden sich sehr zentral zwischen drei Großstädten Deutschlands: München (170 km), Frankfurt am Main (200 km) und Berlin (400 km). Die Region Erlangen-Nürnberg ist ein beliebter Standort für Forschung und Wirtschaft. Das Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen bildet das kulturelle Zentrum der Region mit einem großen Kultur- und Freizeitangebot.

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Medizin- und Universitätsstadt Erlangen

Die eigentliche Geschichte der Stadt Erlangen fängt - ungeachtet der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1002 - mit der Ansiedlung der hugenottischer Glaubensflüchtlinge aus Frankreich im Jahr 1686 an. Unter dem Einfluss der Hugenotten entstand die noch heute erhalten gebliebene barocke Idealstadt. Grundlage für die rasante Entwicklung der Stadt war die Ansieldung der Siemens-Schuckert-Werke nach dem zweiten Weltkrieg.

Heute ist Erlangen mit ihren 103.000 Einwohnern eine Großstadt mit moderner Industrie und leistungsfähigen Dienstleistungs- und Einzelhandelsunternehmen. Die Dichte medizinischer Einrichtungen ist ungemein hoch in der angehenden "Bundeshauptstadt der Medizin".

Dennoch hat Erlangen mehr zu bieten. Die Stadt der kurzen Wege, in der alles bequem zu Fuß oder mit Fahrrad erreichbar ist, ist eine lebendige Studentenstadt mit regem Nachtleben und bunter Kneipenszene. Auch das kulturelle Angebot ist sehr breit und abwechslungsreich.

Zu den populärsten Markenzeichen von Erlangen gehören die Bergkirchweih, der Comic-Salon, das Figurentheater-Festival oder das Poetenfest und vieles mehr.


Kulturstadt Nürnberg

Die Stadt Nürnberg blickt auf eine beachtliche Geschichte zurück. Sie beginnt im Jahre 1050 mit der Freisprechung der Leibeigenen Sigena. Fernhandel und Handwerk bildeten die Grundlagen des Nürnberger Aufschwunges, die den Ausbau der Stadt und ein großzügiges städtisches Leben ermöglichten.

1424 war die Freie Reichsstadt Nürnberg auf den Höhepunkt ihrer Macht. Sie wurde zum Zentrum des deutschen Humanismus, der Wissenschaften, der Malerei und Bildhauerei.

In folge des Dreißigjährigen Krieges versank Nürnberg in einem langen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst in dem Zeitalter der Industrialisierung als die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth fuhr, erwachte. Im Zweiten Weltkrieg wurde Nürnberg sehr zerstört. Der Wiederaufbau nach dem Krieg dauerte sehr lange.

Heute ist die Stadt Nürnberg mit ihren mit ihren 500.000 Einwohnern das Kultur- und Freizeitzentrum der Region mit unzähligen Museen, Festivals, Konzerten und vielem mehr.

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