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Plastische Chirurgie Erlangen im deutschen Vergleich erneut ganz vorn

(Bild: Uni-Klinikum Erlangen)

Als erste Klinik für Plastische Chirurgie ist die Erlanger Plastisch- und Handchirurgische Klinik zum wiederholten Mal in Folge als „beste Weiterbildungsstätte in Deutschland“ von Fachkollegen ausgezeichnet worden. Klinikdirektor Prof. Dr. Raymund Horch erhielt die Urkunde jetzt auf der 43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) in Bremen. „Ich sehe in der Auszeichnung eine Bestätigung für die guten Möglichkeiten, die das Uni-Klinikum Erlangen jungen Ärzten bietet: durch die fundierte Ausbildung junger Spitzenmediziner den Weg dafür zu ebnen, dass in Erlangen Spitzenmedizin betrieben werden kann“, sagte Prof. Horch.

Für Horch ist es „eine angenehme Herausforderung, aber auch ständige Quelle der Inspiration“ mit motivierten jungen Ärzten zusammenzuarbeiten. „Zum einen haben junge Menschen oft noch einen unverstellten Blick auf Dinge, die man im Berufsalltag sonst nicht mehr so einfach wahrnimmt – zum anderen entwickeln sie häufig eine natürliche Kreativität, um Probleme zu lösen, und man muss sich auch selbst ständig bei der Ausbildung hinterfragen und ihnen erklären, warum man Entscheidungen so oder anders fällt“, erläuterte Prof. Horch. „Das hält jung und öffnet einem immer wieder den Blick auf alltägliche Abläufe.“ Das komme auch den Studierenden zugute, da der Abstand zwischen Berufsanfängern und fortgeschrittenen Studenten noch nicht so groß sei. Die Studenten würden zusammen mit den jungen Mitarbeitern sozusagen „on the job“ lernen und die Mitarbeiter könnten ihrerseits ihre neuen Erkenntnisse direkt an die Studenten weitergeben.

„Die zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen der Mitarbeiter unserer Klinik belegen darüber hinaus, dass in Erlangen neben der klinischen Ausbildung offensichtlich auch in der Wissenschaft Überdurchschnittliches geleistet werden kann“, sagte Prof. Horch. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit liege dabei in der Erforschung des Gewebeersatzes durch die Methoden des Tissue Engineering, einer jungen multidisziplinären Wissenschaft, die durch Zellvermehrung im Labor defekte oder verlorene Gewebeteile oder Organe ersetzen soll. Prof. Horch ist überzeugt: „Das Zusammenspiel von exzellenter klinischer Ausbildung und wissenschaftlicher Nachwuchsförderung kommt auf jeden Fall unseren Patienten zugute.“

Bei der Wahl bewerteten die assoziierten Mitglieder der DGPRÄC die teilnehmenden Kliniken nach fünf Kriterien: interne theoretische Weiterbildung, interne praktische Weiterbildung, externe Weiterbildung, allgemeine Arbeitsbedingungen und Forschungsmöglichkeiten. „Speziell in Erlangen und im Medical Valley der Europäischen Metropolregion Nürnberg können wir unserem wissenschaftlichen Nachwuchs beste Voraussetzungen und optimale Rahmenbedingungen bieten“, erläuterte der Klinikdirektor, der die Auszeichnung bereits zum wiederholten Mal auf einer DGPRÄC-Jahrestagung im Namen seines Teams entgegennahm.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Raymund Horch
Tel.: 09131 85-33277
raymund.horch@uk-erlangen.de

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