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FAU-Werkstoffwissenschaftler top

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Prof. Dr. Peter Greil, Sprecher des Departments Werkstoffwissenschaften (Bild: FAU)

Die Werkstoffwissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind weltweit spitze. Das ergab das Quantitative Ranking of Engineering Disciplines (QRED) der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, das die FAU auf Platz 10 der Rangliste sieht.

Zum ersten Mal hat die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) nun ihr eigenes Ranking von Universitäten veröffentlicht, die im Bereich Werkstoffwissenschaften – aus ihrer Sicht – Weltspitze sind. Vom Start weg schaffte die FAU den Sprung in die Top Ten und befindet sich dort in guter Gesellschaft – mit Universitäten wie Stanford, Berkeley oder Cambridge. Und vor dem MIT, das in diesem Jahr auf Platz 11 rangiert. Die Herausgeberin EPFL selbst sieht sich auf Platz 13.

Hintergrund des QRED: Eigentlich hatte die EPFL das Projekt zunächst in der Absicht begonnen, ein internes Benchmarking zu erstellen, in dem sie sich selbst ganz kritisch mit den Universitäten verglich, die am häufigsten mit Publikationen oder Zitaten im Web of Science von Thomson Reuters (früher ISI Web of Knowledge) gelistet waren. Erst später entstand dann die Idee, die Rangliste auch öffentlich zugänglich zu machen. Zunächst berücksichtigte das Ranking auch nur Bioengineering, 2012 hat die EPFL erstmals den Bereich Werkstoffwissenschaften in einer eigenen Top-Liste aufgeführt.

Prof. Dr. Peter Greil, Sprecher des Departments Werkstoffwissenschaften der FAU, will das Ranking zwar nicht überbewerten – schließlich speist es sich ausschließlich aus dem Publikationsvolumen von Professoren, das über zugängliche Quellen ermittelt werden konnte –, freut sich aber dennoch über diese Anerkennung innerhalb der wissenschaftlichen Community:  „Es ist natürlich schon ein tolles Gefühl, im Ranking vor so renommierten Unis zu stehen wie Oxford, Imperial Coll., das MIT oder die EPFL selbst es sind. Und in Deutschland keinen Konkurrenten scheuen zu müssen.“ Die beiden einzigen anderen deutschen Universitäten, die berücksichtigt wurden – TU Clausthal und RWTH Aachen – rangieren auf den Plätzen 24 und 28.

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