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Mehr Sicherheit bei Arzneimitteltherapien

Expertentagung: Wie lassen sich medizinische Behandlungsfehler wirkungsvoll verhindern?

Irrtümer bei der Arzneimitteltherapie gehören zu den häufigsten, aber vielfach unerkannten medizinischen Behandlungsfehlern. Immer umfangreichere und komplexere Therapien machen die Gewährleistung einer sicheren Arzneimitteltherapie heute schwerer denn je. Namhafte Experten aus dem deutschsprachigen Raum treffen sich daher am 9. und 10. November 2012 am Universitätsklinikum Erlangen, um gemeinsam zu beraten, wie sich die Sicherheit von Arzneimitteltherapien verbessern lässt. Interessierte sowie Medienvertreter sind zum öffentlichen Teil der Veranstaltung – mit Vorträgen und Podiumsdiskussion – am 9. November herzlich eingeladen.

Gastgeber des interdisziplinären Arbeitstreffens sind die Kinder- und Jugendklinik des Uni-Klinikums Erlangen unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher,  der Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) unter Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch sowie die Arbeitsgruppe Arzneimittelinformationssysteme der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, vertreten durch Dr. Manfred Criegee-Rieck und PD Dr. Thomas Bürkle.

Verlässlichkeit von Arzneimittelinformationen, Computersystemen und Datenbanken
Die Zuverlässigkeit von medizinischen Computersystemen oder die Qualität und die Verfügbarkeit von Arzneimittelinformationen sind wichtige Teilaspekte, die einen Einfluss auf die Sicherheit des Patienten bei einer medikamentösen Therapie haben. Schwerpunkte des Treffens am Uni-Klinikum Erlangen sind unter anderem Fragen der Arzneimitteltherapiesicherheit in der Kinder- und Jugendmedizin, die Problematiken der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung sowie die Verfügbarkeit und die Qualität pharmazeutischer Datenbanken.

Das Programm im Überblick
Der öffentliche Teil der Veranstaltung findet Freitag, den 9. November 2012 im Unterrichtsraum 2 in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18, in Erlangen statt. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist erforderlich (Tel.: 09131 85-26720).

13.00 – 13.45 Uhr: Arzneimitteltherapiesicherheit in der Schweiz „Sound alike – Look alike“ (Dr. Enea Martinelli, Chefapotheker der Spitäler fmi AG Interlaken/Schweiz)

13.45 – 14.30 Uhr: Podiumsdiskussion: Patientensicherheit und IT

14.30 – 14.50 Uhr: Fragen der Arzneimitteltherapiesicherheit in der Kinder- und Jugendmedizin (Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher und PD Dr. Antje Neubert, Kinderklinik des Uni-Klinikums Erlangen)

14.50 – 15.10 Uhr: Anforderungen Arzneimitteltherapiesicherheit für Arzt- und Krankenhausinformationssysteme (PD Dr. Karl-Peter Ittner, Klinik für Anästhesiologie des Uni-Klinikums Regensburg)

15.10 – 15.30 Uhr: Arzneimitteltherapiesicherheit & Evaluierung (Prof. Dr. Renke Maas, Professur für Klinische Pharmakologie der FAU Erlangen-Nürnberg)

Interviewmöglichkeiten für Medienvertreter
Die Referenten und weitere Experten stehen Medienvertretern im Rahmen der Veranstaltung gerne für Gespräche, Interviews, Foto- und Filmaufnahmen zur Verfügung. Um kurze Voranmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen:

Dr. Manfred Criegee-Rieck
Tel.: 09131 85-26726
manfred.criegee-rieck@uk-erlangen.de

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