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Die FAU wünscht fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr…

FAU-Präsident Prof. Karl-Dieter Grüske (Bild: FAU)

FAU-Präsident Prof. Karl-Dieter Grüske (Bild: FAU)

… merry christmas and a happy new year, joyeux noël et bonne année, boas festas e feliz ano novo, feliz navidad y próspero año nuevo, god jul och ett gott nytt år, veselé vánoce a šťastný nový rok 2013!

Liebe Studierende, Mitglieder, Freunde und Förderer der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,

das Weihnachtsfest sollte mehr bringen als gutes Essen und Geschenke. Es soll der Besinnung und auch der Reflexion Raum geben. Wenn ich in diesem Sinne das vergangene Jahr Revue passieren lasse, kann ich konstatieren: Für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg geht ein spannendes – und auch ein sehr erfolgreiches – Jahr 2012 zu Ende. Es ließ sich natürlich nicht jedes Vorhaben verwirklichen, aber die wichtigsten Ziele hat die FAU erreicht.

Lassen Sie mich neben den vielen kleinen und großen Erfolgen in Forschung, Lehre und in der Verwaltung nur einige der erreichten Ziele exemplarisch herausgreifen:

Nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit und grünem Licht aus dem Staatsministerium konnte die FAU im September das Department für Islamisch-Religiöse Studien eröffnen – und damit eines von bundesweit vier Zentren verwirklichen, in denen der Islam „bekenntnisorientiert“ studiert werden kann.

„Studieren“ ist auch das Stichwort für das nächste bemerkenswerte Ereignis: Mit mehr als 35.300 Studierenden zum Start des Wintersemesters 2012/2013 erreicht die FAU ein Allzeithoch – und das, obwohl der doppelte Abiturjahrgang schon zum Sommersemester weitgehend integriert werden konnte, wenn auch nicht immer ganz reibungslos. Vielen Dank an dieser Stelle für das Engagement, das Verständnis und die Geduld aller Beteiligten in dieser Ausnahmesituation.

Zwei weitere Höhepunkte folgten dann ebenfalls kurz aufeinander: Mit dem Quantenoptiker Oskar Painter hat die FAU zum dritten Mal in Folge einen erfolgreichen Kandidaten um eine Alexander-von-Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotierten internationalen Forschungspreis, für sich gewonnen. Prof. Dr. Oskar Painter wird 2013 an unsere Universität kommen. Und mit dem Leibniz-Preis für unsere Dekanin der Technischen Fakultät, Prof. Dr. Marion Merklein, geht der höchstdotierte deutsche Forschungspreis ebenfalls an die FAU – 2,5 Millionen Euro. Wir gratulieren der jüngsten Preisträgerin im Maschinenbau, zugleich Sprecherin eines DFG-Transregio.

Dass der Exzellenzcluster „Engineering of Advanced Materials“ (EAM) und die Graduiertenschule „Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies“ (SAOT) sich in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative durchsetzten und für weitere fünf Jahre gefördert werden, ist ein weiterer herausragender Erfolg.

Das positive Ergebnis einer internationalen Begutachtung kurz vor Weihnachten ist ein Grund dafür, dass es uns auch im kommenden Jahr an Herausforderungen nicht mangeln wird: Nach der Begehung wurde der FAU bestätigt, dass die Bedingungen für die Ansiedlung eines Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg exzellent sind – und wir hoffen, dass der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft im kommenden Frühjahr der Empfehlung der internationalen Gutachterkommission folgt und grünes Licht gibt. Damit würde sich für die Universität ein langjähriger Traum erfüllen; die Region würde in die oberste Klasse der Wissenschaftszentren aufsteigen. Ich danke hier vor allem Herrn Prof. Dr. Wasserscheid als zuständigem Sonderbeauftragten für seinen erfolgreichen Einsatz.

Wir werden auch in den kommenden Jahren daran arbeiten, die Energiewende in Bayern zu unterstützen. Die vom Freistaat der FAU dafür zur Verfügung gestellten Mittel in dreistelliger Millionenhöhe werden von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Energiecampus Nürnberg, dem Nuremberg Campus of Technology, dem Bavarian Hydrogen Center, dem E|Home- und E|Drive-Center, der “Green Factory“, dem Forschungsnetzwerk „Solar Technologies Go Hybrid“ und vielen anderen Bereichen  in Wissen und Technologie umgewandelt.

Eine große Sorge aber bewegt mich mit Blick auf 2013: Es wird das Jahr sein, das ein Entscheidung in der Diskussion um Studienbeiträge in Bayern bringen wird – und sollten diese im Rahmen des Volksbegehrens fallen, werden sich die Folgen schon 2013, in der ganzen Trageweite aber in den Folgejahren drastisch auswirken: Ich gehe davon aus, dass sich die Studienbedingungen für unsere Studierenden in Bayern langfristig in jedem Falle verschlechtern würden.

Doch nun noch einmal zu etwas Erfreulichem: Unsere Emerging Fields Initiative – die besonders innovative Forschungsfelder fördert – geht in die zweite Runde. Wir haben viele spannende Bewerbungen aus den Reihen unserer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gesehen, so dass wir 2013 der Öffentlichkeit wieder Forschungsprojekte präsentieren können, die für das stehen, was sich die FAU als eine der großen, forschungsstarken Universitäten Deutschlands auf die Fahnen geschrieben haben: Wissen schaffen im Dienst der Gesellschaft.

Ich danke Ihnen für alles, was Sie zum Erreichen unseres gemeinsamen Zieles – die FAU weiter nach vorne zu bringen – beigetragen haben. Dies war nur unter großen Anstrengungen aller Beteiligten möglich. Daher wünsche ich Ihnen und uns allen ein frohes, besinnliches und vor allem entspanntes Weihnachtsfest 2012 und ein gutes, erfolgreiches Jahr 2013.

Kommen Sie vor allem nach den Feiertagen gesund und voller Tatendrang wieder in den Alltag zurück. Die FAU braucht Sie!

 

Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske
Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

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