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Entwicklung neuer Materialien für Photovoltaik

Werden immer leistungsfähiger: Photovoltaik-Module (Bild: FAU)

Werden immer leistungsfähiger: Photovoltaik-Module (Bild: veer.com)

Photovoltaikanlagen sind ein wichtiges Standbein der Energiewende, doch sind sie in der Herstellung noch sehr teuer. Prof. Dr. Dirk Guldi vom Lehrstuhl für Physikalische Chemie I an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) setzt bei der Weiterentwicklung der Solar-Technologien auf maßgeschneiderte Nanomaterialien in komplexen Kompositstrukturen. Für seine Grundlagenforschung erhält der Erlanger Wissenschaftler nun eine dreijährige Einzelförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Höhe von rund 180.000 Euro.

Während bei herkömmlichen Solarzellen meist Silizium verwendet wird, gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass in der neuen Generation der photovoltaischen Zellen Nanomaterialien zum Einsatz kommen. Genau damit beschäftigt sich Professor Guldi in seinem Projekt „CarboTUNE – Feineinstellung der elektronischen Struktur von funktionellen Nanokohlenstoffen durch Ladungstransfer“: Er untersucht, wie sich bestimmte Eigenschaften von Graphen und Kohlenstoffnanoröhren gezielt verbessern lassen. Ziel ist, Materialien herzustellen, die Licht sammeln, Ladungen übertragen und die Kraft der Sonne in chemischer Energie speichern. Je nachdem wie diese funktionellen Nanokohlenstoffe zusammengesetzt sind, soll sich eine Struktur ergeben, die sich nach Bedarf ändern und damit exakt der gewünschten elektronischen Funktionalität anpassen kann.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Dirk Guldi
Tel.:  09131/ 85-27340
dirk.guldi@chemie.uni-erlangen.de

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