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Ausstellung: „Brazilian Nature – Mystery and Destiny“

(Bild: FAU)

(Bild: FAU)

18. April bis 1. September 2013, Gewächshäuser des Botanischen Garten, Loschgestraße 3, Erlangen

Von Brasiliens Vielfalt an natürlichen Lebensräumen und ihren faszinierenden Tier- und Pflanzenarten handelt eine Ausstellung in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU): Von 18. April bis 1. September 2013 können Besucher dort in Bildern und Texten die Flora und Fauna Brasiliens bestaunen. Erarbeitet hat die Ausstellung die Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo (FAPESP), eine renommierte brasilianische Stiftung zur Forschungsförderung.

In seinen sechs großen Lebensräumen beherbergt Brasilien zwischen 15 und 20 Prozent der Artenvielfalt der Erde. Das Land bedeckt eine Fläche von rund 8,5 Millionen Quadratkilometern mit verschiedenen Standort- und Klimatypen und unterschiedlichster Vegetation. Hinzu kommen 8000 Küstenkilometer sowie ein Netz großer Flüsse. Mit der FAPESP-Ausstellung „Brazilian Nature – Mystery and Destiny“ kommen in Bildern und Texten faszinierende Beispiele dieser Flora und Fauna nach Erlangen in den Botanischen Garten.

Die Erforschung der Biodiversität des größten Landes Südamerikas nahm durch Carl Friedrich Philipp von Martius in Erlangen ihren Anfang. Der Botaniker wurde 1794 in Erlangen geboren, studierte hier Medizin und promovierte über die Pflanzen des Erlanger Botanischen Gartens. Von 1817 bis 1821 bereiste er Brasilien, das bis dahin in Deutschland weitgehend unbekannt war. Seine Reise änderte das grundsätzlich. Denn die wissenschaftliche Ausbeute dieser Expedition war außerordentlich groß und vielseitig: Von Martius begann die noch heute vollständigste Erhebung brasilianischer Pflanzen. Dieses insgesamt 40 Bände umfassende und mit fast 4000 Illustrationen versehene Werk wurde zwischen 1840 und 1906 unter dem Titel „Flora Brasiliensis“ veröffentlicht. Heute ist Carl Friedrich Philipp von Martius in Brasilien bekannter als in seinem Heimatland.

Die Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo (FAPESP) ist eine renommierte brasilianische Stiftung zur Forschungsförderung. Zu den Zielen der Stiftung zählt neben der Erforschung auch der Erhalt des natürlichen Erbes Brasiliens. Die Fotografien und Schautafeln der Ausstellung dokumentieren insbesondere auch die Arbeit der durch die FAPESP unterstützen Wissenschaftler.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BayLAT) organisiert.

Weitere Informationen:

Katrin Simon
Tel.: 09131/85-22969
katrin.simon@fau.de

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