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Staatsminister a.D. Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin spricht über Risikoethik

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

Staatsminister a.D. Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin. (Bild: Bernd Euring 2010)

Mittwoch, 5. Juni, 17.15 Uhr, Wassersaal in der Orangerie, Erlangen

Unter welchen Bedingungen dürfen Personen oder Institutionen andere einem Risiko aussetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin in einem Vortrag über Risikoethik an der FAU am 5. Juni im Wassersaal der Erlanger Orangerie. Organisiert hat den Vortrag die Ethik-Kommission der FAU in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Ethik-Kommissionen der Bayerischen Universitäten.

In sozialen Risikosituationen, auch „übertragene Risiken“ genannt, sind Individuen oder Institutionen von einem Risiko betroffen, ohne dessen Urheber zu sein. In seinem Vortrag, der auf seiner aktuellen Publikation basiert, setzt sich Staatsminister a.D. Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin mit den ethischen Merkmalen einer solchen rechtfertigbaren Risikopraxis auseinander. Darin entwickelt er Kriterien, anhand derer soziale Risiken auf ihre ethische Zulässigkeit hin überprüft werden können bzw. sollten.

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin ist seit 2009 Dekan der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Dort hat er auch Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft studiert, in Philosophie promoviert und 1989 habilitiert. Professor Nida-Rümelin war Kulturreferent der Landeshauptstadt München und Kulturstaatsminister der Bundesregierung. Seit 2011 ist er Sprecher des Interdisziplinären Kompetenzzentrums Ethik, einer fakultätsübergreifenden Forschungseinrichtung an der LMU.

Weitere Informationen:

Dr. Sieglinde Wilkes
09131/85-26209
sieglinde.wilkes@fau.de

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