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FAU trifft FAO: Studierende zu Gast bei der Welternährungsorganisation

Studierende der FAU sind zu Gast bei der Welternährungsorganisation (Bild: privat)

Studierende der FAU sind zu Gast bei der Welternährungsorganisation (Bild: privat)

Die letzte Maiwoche steht für 22 Studierende der FAU vollständig im Zeichen von Welternährung, Nahrungssicherung und Biodiversität. Die Masterstudierenden der Fachrichtungen Geographie und Development Economics unter der Leitung von Prof. Dr. Perdita Pohle und Dr. Andrés Gerique besuchen vom 20. bis 24. Mai 2013 die Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom. Der Besuch erfolgt im Rahmen der Lehrforschung „Welternährung – zwischen Agrobusiness und Subsistenzwirtschaft“. Der einwöchige Aufenthalt wird in Kooperation mit der ehemaligen FAU-Promoventin und jetzigen FAO-Mitarbeiterin Dr. Martina Park ermöglicht.

Neben zahlreichen Vorträgen zu aktuellen Themen wie Insekten als Nahrungsmittel, Landraub für Biosprit-Produktion und Millennium-Entwicklungszielen nach 2015 haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch die Möglichkeit, sich direkt mit hochrangigen Experten und Expertinnen auszutauschen. Jedoch profitieren nicht nur die Studierenden von den anregenden Diskussionen. Mit ihrer akademischen Sichtweise tragen sie zum Wissensaustausch bei. So haben sich bereits erste Kooperationsmöglichkeiten mit sogenannten Young Professionals der Organisation der Vereinten Nationen ergeben.

Das Hauptanliegen der FAO ist es, zu klären, wie die Welt bei steigenden Bevölkerungszahlen in Zukunft ernährt werden kann. Neben dem bekannten Problem der Unternährung wird der Blick nun verstärkt auch auf Nahrungsverschwendung in Form von Überernährung und Wegwerf-Gesellschaft sowie auf Verluste bei der Produktion und beim Transport von Lebensmitteln gerichtet.

Neue Konzepte wie die nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft und die Herstellung von Ressourcen schonenden alternativen Proteinquellen (Insektenzucht) stellen dabei Lösungsansätze dar. Die FAO übernimmt eine tragende Rolle bei der Setzung von globalen Richtlinien. Indem sie mehr als 190 Nationen unter einem Dach vereint, bündelt die UN-Organisation deren Wissen und stellt es der Weltgemeinschaft zur Verfügung.

Um speziell auf die Rolle Deutschlands im internationalen Vorhaben der Ernährungssicherung einzugehen, ist außerdem ein Besuch in der ständigen Vertretung Bundesrepublik Deutschland in Rom Ziel der Exkursion.

In einem ersten Fazit zeichnet sich schon jetzt ab, dass mehr als ein Lösungsweg beschritten werden muss, um die Problematik der Welternährung zu lösen.

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