Seiteninterne Suche

FAU aktuell

Einzug ins neue Bettenhaus am Freitag, 5. Juli 2013

Bettenhaus

Der Neubau in der Östlichen Stadtmauerstraße beherbergt 328 Betten in komfortablen und modern ausgestatteten Patientenzimmern. (Bild: UK Erlangen)

Umzug wird eine logistische Höchstleistung – Presseeinladung für 10.15/15.00 Uhr

Diesen Freitag (05.07.2013) ist es endlich so weit: Patienten und Mitarbeiter ziehen ins neue Bettenhaus des Chirurgischen Zentrums des Universitätsklinikums Erlangen ein. Innerhalb nur eines Tages werden 185 Patienten vom Alt- in den Neubau transportiert – eine planerische Herausforderung.

Der erste Patient verlässt am Freitagmorgen, um 7.45 Uhr die Intermediate Care Station des alten Bettenhauses. Nach und nach leeren sich dann die Stationen der Chirurgischen Klinik, der Gefäßchirurgischen Abteilung, der Thoraxchirurgischen Abteilung, der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik, der Unfallchirurgischen Abteilung, der Herzchirurgischen Klinik sowie zweier Privatstationen. Auch Patienten und Mitarbeiter der Urologischen Klinik, der Abteilung für Kinderurologie, der Kinderchirurgischen Abteilung sowie der Anästhesiologischen Klinik ziehen mit um. Gegen 19.00 Uhr am Freitagabend soll der letzte Patient im neuen Gebäude angekommen sein. Im Lauf des Wochenendes nehmen dann alle Stationen den Normalbetrieb wieder auf.

Anspruchsvolle Aufgabe

Der Patiententransport, der je nach Gesundheitszustand des oder der Erkrankten im Bett oder Rollstuhl erfolgt, wird von der Krefelder Hospitaltechnik Planungsgesellschaft mbH koordiniert. „Mehr als 185 Personen wären an einem Tag kaum zu bewältigen – das ist die absolute Obergrenze“, erklärt der Verantwortliche Jochen Hufnagl. Etwa 40 Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes bringen die Patienten – samt der Patientenakte und den persönlichen Dingen – unterirdisch zur jeweiligen Zielstation, wo sie von Ärzten und Pflegekräften empfangen werden. Die größte Herausforderung: Alle Umziehenden werden über einen einzigen Aufzugskern mit drei Fahrstühlen transportiert, wobei nur ein Aufzug für die Personenbeförderung vorgesehen ist – die beiden anderen stehen für Umzugsgüter sowie Besucher zur Verfügung.

Bereits seit Montag, 1. Juli 2013, bringt die Nürnberger Firma Euromovers Lauer GmbH die gepackten Umzugskartons ins neue Bettenhaus. Der Hauptgüterumzug erfolgt am Donnerstag, 4. Juli 2013, und parallel zum Patiententransport am Freitag, 5. Juli 2013 – dann verlassen 3.000 m³ Umzugsgut den Altbau am Maximiliansplatz. Das entspricht 75 Lkw-Ladungen mit je 7,5 t pro Fahrzeug.

Sicht- und spürbare Neuerungen

Der 62,5 Millionen Euro teure, fünfgeschossige Neubau bietet Platz für 328 stationäre Patienten. Die Stationen, Patienten-, Untersuchungs- und Diensträume wurden um zwei große Lichthöfe herum gruppiert, helle Flächen und Holz sorgen für eine angenehme Atmosphäre. „Im gesamten Haus haben wir in der Regel Ein- und Zweibettzimmer – jedes mit eigener Nasszelle“, sagt Dr. Wolfgang Granzow, Baukoordinator der Chirurgie. Jeder Bettplatz verfügt über TV, Radio, Telefon und Internet. Ein Großteil der eingesetzten Medizintechnik ist neu, nur das Wenigste zieht mit um.

Begleitung des Umzugs durch die Medien

Für Medienvertreter besteht am Freitag, 5. Juli 2013, die Möglichkeit, den Patientenumzug zu begleiten, und zwar:

  • von ca. 10.15 bis 11.30 Uhr: Umzug der Thoraxchirurgie, Start: „altes“ Bettenhaus, Krankenhausstraße 12, Eingang Maximiliansplatz, Station B6

und/oder

  • von ca. 15.00 bis 16.30 Uhr: Umzug der Herzchirurgie, Start: „altes“ Bettenhaus, Krankenhausstraße 12, Eingang Maximiliansplatz, Station B5

Um eine rechtzeitige Anmeldung bei der Stabsabteilung Kommunikation wird gebeten.

Weitere Informationen:

Johannes Eissing
Tel.: 09131/85-36102
presse@uk-erlangen.de

Imagefilm der Friedrich-Alexander Universität

Vorsprung durch Vernetzung - Der Imagefilm der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Neue Völkerwanderung in Europa?

Europa erlebt eine neue Völkerwanderung. Oder doch nicht?

Das fränkische Schichtstufenland

Das fränkische Schichtstufenland – Alte Kontroversen und neue Vorstellungen