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Spende für das Projekt „Wunschgroßeltern“

Freude über die Spende: Dr. Heike Kramer, Anne Grimmer,<br />Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Prof. Dr. Heike Paul, Bettina<br />Heim, Ursula Ertl (v.l.n.r.) (Bild: FAU)

Freude über die Spende: Dr. Heike Kramer, Anne Grimmer, Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Prof. Dr. Heike Paul, Bettina Heim, Ursula Ertl (v.l.n.r.) (Bild: FAU)

Der Erlanger Zonta-Club spendet seine Einnahmen aus dem Lampionverkauf beim diesjährigen Schlossgartenfest dem Förderverein Familie und Wissenschaft e.V. an der FAU. Das Geld soll unter anderem für das Projekt „Wunschgroßeltern“ eingesetzt werden, bei dem Senioren sich für junge Familien engagieren, die keine familiären Bindungen vor Ort haben.

Stellvertretend für den Zonta-Club überreichten gestern Dr. Heike Kramer und Anne Grimmer den symbolischen Scheck in Höhe von 1.550 Euro an FAU-Präsident Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske sowie an Vertreterinnen des Fördervereins, die Erste Vorsitzende Prof. Dr. Heike Paul und die Schriftführerin Bettina Heim. Mit dem Geld kann der Förderverein Familie und Wissenschaft e.V. seinen Maßnahmenkatalog erneut erweitern und unter anderem das das Projekt Wunschgroßeltern voranbringen, das unter dem Dach des Erlanger Bündnisses für Familie durchgeführt wird.

Die Initiative Wunschgroßeltern soll an das bereits bestehende Projekt der Familienpaten anknüpfen. Anders als dort aber können Wunschgroßeltern sich für Familien engagieren, die keinen eigentlich „hohen Bedarf“ – im sozialen Sinn – aufweisen: Zielgruppe sind vielmehr Familien, die einfach keine entsprechenden familiären Bindungen vor Ort haben. Das ist bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die aus dem In- und Ausland dauerhaft oder für einen befristeten Zeitraum an die FAU kommen, fast immer der Fall.

Das Projekt soll durch den Aufbau von generationenübergreifenden, quasi-familiären Beziehungen für Eltern, Kinder und Großeltern dazu beitragen, die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie aktiv zu unterstützen. Dabei verstehen sich Wunschgroßeltern nicht etwa als billige Babysitter – sie kommen freiwillig und können nicht von den Eltern verplant werden. Ziel ist gemeinsame verbrachte Zeit, die beiden Seiten Freude macht – den Kindern, die auf diese Weise ihren Erfahrungshorizont erweitern, und den Wunschgroßeltern, die vielleicht keine eigenen Enkel haben und den Umgang mit Kindern genießen.

„Wir freuen uns über die großzügige Spende und werden sie im Sinne einer familienfreundlichen Gestaltung der Universität in enger Abstimmung mit dem Familienservice der FAU verwenden“, sagt Prof. Dr. Heike Paul.

Seit 2005 unterstützt der Förderverein an der FAU Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft. Unter anderem konnte mit seiner Hilfe das Angebot der universitären Kinderbetreuung für Studierende und Bedienstete der FAU maßgeblich erweitert werden; davon profitieren viele Eltern – in den Ferienzeiten, bei besonderen Anlässen, aber auch in ihrem universitären Alltag. Erst kürzlich konnte dank der Unterstützung des Zonta-Clubs ein neues Eltern-Kind-Zimmer in der Universitätsbibliothek Erlangen eröffnet werden.

 

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