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Industrieroboter am FAPS - Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (Bild: FAU)

Industrieroboter am FAPS – Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (Bild: FAU)

Die Qual der Wahl ist bei der sechsten Langen Nacht der Wissenschaften nicht geringer geworden. In loser Folge gibt die FAU vor der Großveranstaltung im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen einige Tipps, die Unschlüssigen vielleicht auf die Spur helfen können.

Dass beim Fußball das Runde ins Eckige soll, ist den Fans klar – aber rundliche und würfelförmige Spieler? Die gibt es auch, beispielsweise bei der Langen Nacht der Wissenschaften, wo es an Überraschungen nicht mangelt. Die zwei Teams der FAU-Informatiker treten nur auf Rädern an, nicht auf zwei Beinen. Eine der Roboter-Mannschaften, trainiert von Studenten des Lehrstuhls Informatik 5, ist 2012 bei den NorthAmerican Open auf den 2. Platz gerollt. Im Foyer der Cauerstraße 60 lassen die Vizemeister nun eigenständig den Ball tanzen. Dagegen haben die MIOMAT-Kicker der Small Size Liga am Lehrstuhl Informatik 3 ein Powerbrain im Hintergrund. Und da in der Wissenschaft jede Antwort neue Fragen aufwirft, steht in der Martensstraße 3 ein Rätsel an, das nur im Praxistest zu lösen ist: Wer schießt mehr Tore, Mensch oder Computer?

Als Konkurrenten des Menschen stellen FAU-Forscher die geschickten und flexiblen Maschinen aber sonst nicht dar. Schon beim Hindernisparcour am Lehrstuhl Informatik 7 zeigen Roboter den Gästen die Bandbreite der Forschungsarbeiten in der Cauerstraße 7/9. Am Lehrstuhl Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik in der Egerlandstraße 7/9 erwartet der dienstbeflissene NAO, eine lauf- und sprachbegabte Bilderbuch-Version eines Roboters, die Besucher der Galerie. Mag er auch nicht so gewitzt sein wie der zierliche Begleiter des genialen Entenhausener Erfinders, einen Vorteil kann man ihm nicht nehmen: Er ist anfassbar, ebenso wie sein äußerlich nicht menschenähnlicher Kollege „Katana 450“. Dieser kleine Bruder der Industrieroboter, die der Lehrstuhl in Nürnberg auf AEG vorführt, zeichnet alle Bahnen auf, die ihm vorgegeben werden. Unter Umständen sind Automaten die besseren Beobachter, wie der Lehrstuhl Kommunikationselektronik im Fraunhofer-Gelände am Wolfsmantel 33 nachweist – beispielsweise, weil sie in die Tiefsee abtauchen können, wohin Menschen nicht kommen. Aber auch das tun sie ja nur für uns.

Weitere Informationen:

Blandina Mangelkramer
Tel. 09131/85-70210
blandina.mangelkramer@fau.de

 

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