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10 Jahre Kinder-Hospiz-Dienst Erlangen

Seit zehn Jahren kümmern sich Mitarbeiter der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen (Direktor Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher) und des Hospiz Verein Erlangen e.V. gemeinsam um die umfassende ambulante Betreuung von unheilbar erkrankten Kindern. Am 16. Oktober 2013 (13.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Hörsaalzentrum Medizin, Ulmenweg) feiern der „Kinder-Hospiz-Dienst“ und die Kinder- und Jugendklinik ihre enge Zusammenarbeit mit einem Rückblick auf die bisherige Arbeit und zwei Vorträgen, in denen die Zukunft dieser Kooperation in der Metropolregion aufgezeigt werden soll. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Klinikdirektor Prof. Rascher und Dr. Inge Schwemmle vom Hospiz Verein Erlangen werden Grußworte von Landrat Eberhard Irlinger, der Erlanger Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß sowie von Marlene Rupprecht, der Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, gesprochen. In seinem Festvortrag wird der Wiener Prof. Mag. Dr. Andreas Heller die „Spielregeln und Philosophie von hospizlich-palliativer Team- und Netzwerkarbeit“ darstellen. Anschließend referieren Dr. Brigitte Hoffmann und Prof. Rascher aus der Erlanger Kinder- und Jugendklinik zum Thema „Der Kinder Hospiz Dienst als Motor für die Entwicklung der Spezialisierten Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche in der Metropolregion.“

Der Kinder-Hospiz-Dienst Erlangen (KHD) unterstützt seit 2003 Familien in der Metropolregion Nürnberg, die ein schwerkrankes Kind versorgen, in besonderen Belastungssituationen mit Hilfen für das Kind, seine Eltern und Geschwister und für alle Menschen aus dem näheren Umfeld der Familie, wie z.B. Großeltern, Erzieher, Lehrer. Ziel ist es, betroffene Familien zu entlasten und zu stärken.

„Es ist uns wichtig, die Kinder so anzunehmen, wie sie sind, ohne Wenn und Aber, die Eltern zu akzeptieren und ihnen Mut zu machen, den gewählten Weg zu gehen“, so die Initiatoren. Kinder und Jugendliche, die unheilbar erkrankt sind, sollen zuhause in ihrer gewohnten Umgebung leben. Bei dem Unterstützungsangebot orientiert sich der KHD an den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen der erkrankten Kinder, der Geschwister und der Eltern. Die Koordinatoren stellen den ersten Kontakt zu den Familien her, beraten und organisieren weiterführende Hilfen. Dabei arbeiten sie mit anderen Einrichtungen zusammen und vermitteln den Kontakt zum Hospizverein vor Ort. Weitere Informationen: www.hospiz-erlangen.de/main_KHD_1u2.htm

Weitere Informationen:

Dr. Chara Gravou
Tel.: 09131/85-41183
chara.gravou-apostolatou@uk-erlangen.de
Internet: www.hospiz-erlangen.de/main_KHD_1u2.htm

 

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