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Der Hype um US-amerikanische TV-Serien und was dahinter steckt

Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr, Aula im Erlanger Schloss, Schlossplatz 4, Erlangen

Aufwändige Produktionen und außergewöhnliche Handlungsstränge – US-amerikanische Fernsehserien erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Warum das so ist und welche Folge dieser Hype hat, diese Fragen stehen am Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr im Mittelpunkt eines Vortrags an der FAU. TV-Redakteur Ulrich Krüger spricht im Rahmen der „Levis Strauss Lecture for American Culture and Civilization“ in der Aula im Erlanger Schloss. Der Eintritt ist frei.

Zuletzt sorgte das Serienfinale von „Breaking Bad“ für einen Hype: Die Serie um Walter White, dem Chemielehrer, der aus Not zum Drogendealer wird und bald Gefallen am neuen Job findet, wurde weltweit heiß diskutiert – auch vom deutsche Feuilleton. Aber auch „Mad Men“, „Homeland“ oder „Game of Thrones“ fanden in den vergangenen Jahren immer wieder den Weg in die Kulturteile der Zeitungen. Der Grund: Die TV-Serien haben sich dramaturgisch spürbar verändert. Woher dieser Wandel kommt und welche Folgen er für die Rezeption bei Zuschauern und Kritik sowie für die kommerzielle Auswertung der Programme hat, damit beschäftigt sich Ulrich Krüger, Senior Redakteur International Co-Production & Documentaries bei ProSiebenSat.1 TV Deutschland,  in seinem Vortrag „Die Mafia ist schuld: Warum US-Serien immer besser werden und sie trotzdem keiner anschaut“.

Krügers Vortrag ist Teil der Reihe „Levis Strauss Lecture for American Culture and Civilization“, die gemeinsam vom Lehrstuhl für Amerikanistik der FAU und dem Levi Strauss Museum Buttenheim in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Nürnberg organisiert wird. Sie findet dieses Jahr bereits zum fünften Mal statt. Die Reihe wurde nach Levi Strauss (1829-1902) benannt, der 1847 mit seiner Familie in die USA auswanderte und dort mit der Produktion seiner berühmten Jeanshosen begann. Diese fand als robuste Arbeitskleidung vielfältige Verwendung und wurde schon bald weltweit beliebt. Heute verweist der Name „Levi´s“ auf eine globale Sach- und Populärkultur, die im Zuge von Migrationen und kulturellen Austauschprozessen entstanden ist. Die Vortragsreihe „Levi Strauss Lecture for American Culture and Civilization“  widmet sich Phänomenen der kulturellen Mobilität und ihrer Effekte aus transatlantischer Perspektive. Der transatlantische Blickwinkel ist in diesem Jahr der eines Redakteurs beim werbefinanzierten Free-TV.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Heike Paul
Tel.: 09131/8-22437
heike.paul@amer.phil.uni-erlangen.de

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