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Führung: Seltene Gewächse im Botanischen Garten

BU: Eine der seltensten Baumarten, die Leutenbacher Mehlbeere, können Besucher auf der Führung durch den Botanischen Garten sehen (Bild: Walter Welß)

BU: Eine der seltensten Baumarten, die Leutenbacher Mehlbeere, können Besucher auf der Führung durch den Botanischen Garten sehen (Bild: Walter Welß)

Am Sonntag, 13. Oktober, haben Besucher des Botanischen Gartens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) die Gelegenheit, wenig bekannte Bäume und Sträucher kennenzulernen. Im Mittelpunkt der Führung stehen seltenen Mehlbeeren. Beginn ist um 11 Uhr, Treffpunkt ist der Gewächshauseingang in der Loschgestraße 1, Erlangen.

Im Botanischen Garten Erlangen gibt es 15 verschiedene Arten der Mehlbeere. Neben den bekannten und weit verbreiteten Verwandten der Mehlbeere, wie der Vogel- und der Elsbeere, finden sich hier auch sehr seltene Arten, die weltweit nur im Frankenjura vorkommen – wie beispielsweise die wohl seltenste Baumart im Botanischen Garten, die Leutenbacher Mehlbeere. Ihr lateinischer Name Sorbus hohenesteri geht auf den ehemaligen Gartenvorstand des Botanischen Gartens Erlangen, Prof. Dr. Adalbert Hohenester, zurück. Aufgrund ihres eingeschränkten und bedrohten Wildvorkommens gehört die Leutenbacher Mehlbeere zu den Erhaltungskulturen des Botanischen Gartens, die dazu beitragen sollen, den Bestand gefährdeter Arten langfristig zu sichern.

Weitere Informationen:

Katrin Simon
Tel.: 09131/22956
katrin.simon@fau.de

 

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