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Antrittsvorlesung: Die geheime Agenda der preußischen Kirchenagende

Prof. Dr. Anselm Schubert (Bild: privat)

Prof. Dr. Anselm Schubert (Bild: privat)

Dienstag, 19. November, 18.15 Uhr, Aula im Erlanger Schloss

Die Philosophische Fakultät der FAU lädt am 19. November zur Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Anselm Schubert, Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte, ein. In der Aula des Erlanger Schlosses wird Prof. Schubert um 18.15 Uhr zum Thema „Dialektik der Restauration. Religionspolitik im Zeitalter der Heiligen Allianz“ sprechen.

1821 veröffentlichte der preußische König eine von ihm selbst geschriebene Liturgie. Der Streit um diese Kirchenagende wuchs sich zur größten innerprotestantischen Auseinandersetzung des 19. Jahrhunderts aus. Doch was wollte der König mit dieser Agende? Und warum wurden ein katholischer und ein russisch-orthodoxer Kapellmeister mit der Vertonung dieser Agende beauftragt?

Hinter der preußischen Kirchenagende verbarg sich eine geheime Agenda: die Schaffung eines überkonfessionellen, europaweiten Christentums der Heiligen Allianz. Was das für die anderen Konfessionen und Religionen sowie für das Verhältnis von Staat und Kirche im Preußen des 19. Jahrhunderts bedeutete, stellt Prof. Dr. Anselm Schubert in seiner Antrittsvorlesung in einem neuen Licht dar – und berührt dabei Fragen der Religionspolitik, die bis heute relevant sind. Als musikalischer Rahmen werden Teile der Agende-Vertonungen von Guiseppe Baini und Dimitri Bortnjanski erstmals vorgetragen, die Prof. Schubert ausfindig machen konnte.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Anselm Schubert
Tel.: 09131/85-22211
anselm.schubert@fau.de

 

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