Öffentliche internationale Tagung „Heilige Namen“

Donnerstag, 12. Dezember, ab 10 Uhr und Freitag, 13. Dezember, ab 9.30 Uhr, Kochstraße 4/3, Zimmer 3.010

Am 12. und 13. Dezember lädt der Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit (Mittellatein und Neulatein) der FAU zu einer öffentlichen und internationalen Tagung ein, die dem Phänomen der Benennung sakraler Personen und Objekte gewidmet ist. Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen referieren hierbei über ein Thema, das nicht nur in der Vormoderne – die im Zentrum der Tagung steht – , sondern auch in jüngster Zeit im Westen wie im Osten von gesellschaftlicher Relevanz ist, da die Benennung sakraler Gegenstände und Personen eine unmittelbare Beziehung zwischen Gott und den Menschen darstellt und grundsätzliche Fragen der menschlichen Existenz aufwirft.

Eröffnet wird die Veranstaltung durch Prof. Dr. Michele C. Ferrari vom Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit, sowie vom Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Rainer Trinczek. Auf der Tagung sprechen renommierte Experten aus so vielfältigen Bereichen wie Germanistik, Geschichte, Indogermanistik, Indologie, Islamische Theologie, Kunstgeschichte, Orientalistik und Philosophie und Religionswissenschaft, wie beispielsweise Prof. Dr. Maha El-Kaisy vom Lehrstuhl für Islamisch-Religiöse Studien der FAU, sowie Dr. Wiebke-Marie Stock von der Notre Dame University und Prof. Dr. Herbert Kessler von der Johns Hopkins University.

Gefördert wird die Tagung von der DFG-Forschergruppe 1533 „Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit“ an der FAU, dem Erlanger Zentralinstitut Anthropologie der Religionen (ZAR), und dem Interdisziplinären Zentrum für Europäische Mittelalter- und Renaissancestudien (IZEMIR).

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Michele C. Ferrari
Tel.: 09131/85-22415
michele.ferrari@fau.de