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Älter werden mit dem Internet

Dienstag, 18. Februar, 9.30-16.00 Uhr, Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, Audimax 1, Friedrich-Streib-Str. 2, Coburg

Mit den Enkeln im Chat plaudern, Zeitungen und Zeitschriften am Tablet lesen oder das nächste Klassentreffen per Facebook organisieren – das Internet bietet gerade für Senioren viele Chancen, auch im Alter aktiv am Leben teilzuhaben. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Konferenzreihe „Ältere Menschen in der Mediengesellschaft“, die am 11. November 2013 am Institut für Psychogerontologie in Nürnberg startete. Die nächste Konferenz findet an der Coburger Hochschule für angewandte Wissenschaften am Dienstag, dem 18. Februar, im Audimax 1, Coburg statt. Eingeladen sind interessierte Bürger jeden Alters mit oder ohne PC- und Internetkenntnisse ebenso wie Vertreter aus Bildungseinrichtungen, Verbänden, Politik, Medien, Verwaltung, Wissenschaft und der Wirtschaft. Im Rahmen der Verträge und Workshops können sowohl Einsteiger noch Zugang zu den neuen Medien finden als auch Experten in diesem Bereich ihr Wissen und Erfahrungen vertiefen.

Prof. Dr. Wolf Dieter Oswald von der Forschungsgruppe Prävention und Demenz der FAU eröffnet die Konferenz mit seinem Vortrag „Alzheimer – Schicksal oder Herausforderung?! Welche Rolle können die neuen Medien dabei übernehmen?“. Oswald stellt die unterschiedlichen Möglichkeiten, die das Internet bei der Früherkennung, der Prävention und der Therapie von Alzheimer heute schon bietet und in Zukunft bieten könnte, vor. Im zweiten Vortrag geht FAU-Wissenschaftler Prof. Dr. Heinz Jürgen Kaiser der Frage nach, wie Menschen heute erfolgreich altern können. Auf der einen Seite heißt dies, Fähigkeiten, die im Alter abnehmen, zu stärken. Auf der anderen Seite sind gerade Senioren aufgefordert, jene Potenziale, die das Alter mit sich bringt, zu entdecken und zu nutzen. Wer dies schafft, kann nicht nur in einer sich ständig wandelnden Welt bestehen, sondern von den neuen, technischen Angeboten profitieren. Im Anschluss daran finden vier Workshops statt, in denen die Teilnehmer unter anderem gemeinsam Facebook oder Tablets sowie Angebote im Netz zur Selbsthilfe entdecken oder den Tante-Emma-Laden von morgen entwerfen.

Finanziert wird die Konferenz vom Bayerischen Ministerium für Arbeit und Soziales, Familien und Integration. Bis Juni diesen Jahres, veranstaltet die FAU zusammen mit Kooperationspartnern wie der Hochschule Coburg noch vier weitere dieser Tagungen in der bayerischen Region. Nächste Station ist am 17. März in Augsburg.

Die Anmeldung zur Konferenz in Coburg ist noch bis 11. Februar im Internet unter www.geronto.fau.de möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro (Studierende 10 Euro) inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung.

Weitere Informationen:

Marcel Plechaty
Tel.: 0911/5302-96122
marcel.plechaty@fau.de

 

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