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Moderne Therapie bei Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte

Infoveranstaltung über häufigste Fehlbildung des Menschen am 01. Februar 2014

Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten gehören zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen. „Ziel der modernen Behandlungsmethoden bei Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten ist die korrekte plastische Konstruktion von Form sowie Funktion und damit die vollständige Eingliederung der Patienten in die Gesellschaft“, sagt Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Friedrich Neukam, Direktor der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik, der zusammen mit Prof. Dr. Ursula Hirschfelder, Direktorin der Zahnklinik 3 – Kieferorthopäde, das Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten-Zentrum des Universitätsklinikums Erlangen leitet. Am Samstag, 1. Februar 2014, bietet das Erlanger Zentrum von 14 bis 17 Uhr für Betroffene und Angehörige eine Informationsveranstaltung in Kooperation mit dem Freundeskreis der Kinder- und Jugendklinik im Hörsaal 2 der Zahn-Mund-Kieferklinik (Glückstraße 11 in Erlangen) an. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird erbeten.

Im Rahmen der 16. Informationsveranstaltung halten Ärzte der am Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten-Zentrum beteiligten Fachdisziplinen Vorträge, die sich mit wichtigen Fragen rund um die Entstehung und Behandlung von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten beschäftigen. Die Themen reichen von der vorgeburtlichen Diagnostik und Beratung über frühe kieferorthopädische Behandlungskonzepte und Sprachentwicklung bis hin zu plastischen Korrekturoperationen im Gesichtsbereich. Zudem werden die beiden Vorsitzenden des Freundeskreises der Kinder- und Jugendklinik – Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher, Direktor der Kinderklinik, und Gerswid Herrmann – mit Vorträgen vertreten sein.

Das Programm ist auf der Webseite des Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Zentrums am Universitätsklinikum Erlangen abrufbar.

Das interdisziplinäre Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten-Zentrum ist das größte Spezialzentrum in der Europäischen Metropolregion Nürnberg und wurde 1978 gegründet. Beteiligt sind unterschiedliche Fachdisziplinen, die ein umfassendes Therapiekonzept gewährleisten. Dazu gehören neben der MKG-Chirurgie und der Kieferorthopädie in enger Kooperation auch die Geburtshilfe/Gynäkologie, die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, die Humangenetik, die Kinderheilkunde und die Phoniatrie. Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten zählen mit 1:500 Lebendgeburten zu den häufigsten Fehlbildungen des Menschen.

Durch das interdisziplinäre und moderne Behandlungskonzept können Spaltfehlbildungen heute sehr gut korrigiert und therapiert werden. Pro Jahr werden im Spaltzentrum des Uni-Klinikums Erlangen etwa 50 neue Spaltpatienten aufgenommen und behandelt. Um die Therapiemethoden immer weiter zu optimieren, steht neben der Patientenbehandlung auch die Forschung im Mittelpunkt der Arbeit des Erlanger Zentrums.

Weitere Informationen:

Katrin Förster
Tel.: 09131/85-33616
katrin.foerster@uk-erlangen.de

 

 

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