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Studie soll Nutzen der Zweitmeinung für Krebstherapie ermitteln

Uni-Klinikum Erlangen: Wolfgang-Lutz-Stiftung fördert Projekt des Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN mit 56.000 Euro

Krebspatienten, die sich vergewissern wollen, dass ihre Therapie wirklich die beste ist, bietet das Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN (Direktor: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann) die Möglichkeit zur Zweitmeinung. Am CCC Erlangen-EMN werden die Therapieentscheidungen für Krebspatienten in fachübergreifenden, auf die jeweilige Tumorart bezogenen Expertengruppen (Tumorboards) auf Grundlage der aktuellsten Behandlungsleitlinien getroffen. Nun soll im Rahmen einer Studie überprüft werden, wie groß der Nutzen für Patienten ist.

In der Studie sollen im Vorfeld einer Therapie die Behandlungsempfehlungen der ersten und der zweiten Meinung verglichen werden, um zu ermitteln, ob durch die zweite Behandlungsempfehlung z. B. Über- oder Unterbehandlung vermieden und eine leitliniengerechte Behandlungsempfehlung gegeben werden kann. Die Studie wird von der Wolfgang-Lutz-Stiftung mit rund 56.000 Euro unterstützt.

Die Wolfgang-Lutz-Stiftung geht auf die Initiative eines vermögenden Privatmanns und Unternehmers aus Lauf an der Pegnitz zurück, der kinderlos verstarb. Der Zweck der seit 2007 bestehenden Stiftung ist die Förderung der medizinischen Forschung, insbesondere der Krebsforschung. Das CCC Erlangen-EMN ist eines der zwölf von der Deutschen Krebshilfe geförderten Spitzenzentren der Krebsforschung und Behandlung von Krebspatienten. Die kostenlose Telefonhotline des CCC Erlangen-EMN zur allgemeinen Beratung von Krebspatienten und Angehörigen sowie für Zweitmeinungen ist erreichbar unter Tel.: 0800 85 100 85.

Weitere Informationen:

Dr. Sainab Egloffstein
Tel.: 09131/85-47029
sainab.egloffstein@uk-erlangen.de

 

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