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Evolution oder Revolution

Über 350 Mediziner diskutieren die Frage, wie sich die Bildgebung und die Therapie von Brusterkrankungen entwickeln

Zum 19. Mal reisen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland Radiologen und Gynäkologen in das Kongresszentrum der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen, um sich über die neuesten Trends der Mammadiagnostik mit Visualisierungen und Therapiekonzepten zu informieren. Im Fokus des Kongresses stehen vom 21. bis 23. März 2014 besonders die moderne Bildgebung und der Themenkomplex „Mammakarzinom“ mit dem Schwerpunkt Achselhöhle.

„Der Schwerpunkt wurde gewählt, weil die Diagnostik von Lymphknoten in der Achselhöhle vor der Operation entscheidend für die anschließenden therapeutischen Möglichkeiten und das damit verbundene weitere Leben bzw. Überleben der Patientin ist“, sagt Prof. Dr. Rüdiger Schulz-Wendtland aus dem Radiologischen Institut (Direktor: Prof. Dr. Michael Uder) des Universitätsklinikums Erlangen, der den Erlanger Kongress erneut leitet. „Wir wollen diesen Traditionskongress immer weiterentwickeln und jede Zielgruppe ansprechen.“ Neben Fallbesprechungen, einer Live-Übertragung aus der Radiologie in Linz und zahlreichen Befundungsstationen werden erstmalig auch Vorsymposien für noch individuellere Zielgruppen angeboten. Der Kurs „Fit für Facharzt“ richtet sich beispielsweise an alle Interessierten, die ihrer Spezialisierung entgegensehen. „Die parallel stattfindenden Tomosyntheseworkshops sind extra für die Befundungsspezialisten und mit hochwertigen Tutoren aus dem In- und Ausland besetzt worden“, sagt Prof. Schulz-Wendtland.

„Die diagnostischen und therapeutischen Optionen bei Brustkrebs werden ständig verbessert. Es genügt jedoch nicht, dieses Wissen verfügbar zu haben, dieses Wissen muss trainiert werden und in Versorgungskonzepte eingehen, damit es so den betroffenen Frauen zugutekommt“, so Prof. Schulz-Wendtland. „Für die häufigere Entdeckung von Brustkrebsvorstufen und damit die Verhinderung einer manifesten Tumorerkrankung sowie die Senkung der Brustkrebssterblichkeit ist das qualitätsgesicherte Mammografie-Screening und die ständige Fort- und Weiterbildung der Ärzte und des medizinischen Assistenzpersonals mit Augenmerk auf die S3-Leitlinie von entscheidender Bedeutung.“

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Rüdiger Schulz-Wendtland
Tel.: 09131/85-33460
ruediger.schulz-wendtland@uk-erlangen.de

 

 

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