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FAU zeigt Gumbertusbibel im Germanischen Nationalmuseum

Illustration aus der Gumbertusbibel (Bild: Unibibliothek Erlangen)

Illustration aus der Gumbertusbibel (Bild: Unibibliothek Erlangen)

Normalerweise liegt sie verschlossen im Tresor, doch für die Dauer von drei Monaten zeigt die Universitätsbibliothek der FAU ihr Schätzchen der Öffentlichkeit: die um 1180/85 entstandene Gumbertusbibel ist vom 1. Mai bis zum 27. Juli Mittelpunkt einer Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum.

Die Gumbertusbibel gehört zu den prächtigsten und bildreichsten Handschriften des Hochmittelalters und zählt aufgrund ihres eindrucksvollen Formats und eines Gewichts von rund 40 Kilogramm zur Gattung der Riesenbibeln. Bemerkenswert ist ihre überreiche künstlerische Ausstattung: Neben figürlichen Initialen zieren elf ganzseitige Malereien in Deckfarben die Seiten. In der Zusammenschau mit zeitgenössischen Handschriften, Bauplastiken und Astrolabien thematisiert die Ausstellung den kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext sowie Debatten über die Vorstellungen von der Erschaffung der Welt, die zwischen christlicher Weltsicht und wissenschaftlichen Neuentdeckungen schwankten.

Weitere Informationen:

Konstanze Söllner
(FAU-Bibliotheksdirektorin)
Tel.: 09131/85-22150
konstanze.soellner@fau.de

Prof. Dr. Michele Ferrari
(Inhaber des Lehrstuhls für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit)
Tel.: 09131/85-22416
michele.ferrari@fau.de

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