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Prähistorisches Kolloquium

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Dieser Vortrag findet am internationalen Museumstag am 18. Mai in Erlangen statt. (Bild: Florian Sauer)

Ab 30. April, mittwochs, 18.15 Uhr, Kollegienhaus (Raum 1.016), Universitätsstraße 15, Erlangen

Das Institut für Ur- und Frühgeschichte der FAU lädt auch im Sommersemester 2014 wieder zu seinem Prähistorischen Kolloquium ein. Unter dem Motto „Kult und Bestattung“ sprechen renommierte Forscher über ihre neuesten Forschungsergebnisse und stellen interessante Funde vor, die sie beispielsweise bei Ausgrabungen entdeckt haben. Die Vorträge finden – bis auf eine Ausnahme – mittwochs in Raum 1.1016 des Kollegienhauses statt und beginnen und um 18.15 Uhr.

In Ergänzung zur Ausstellung „Rätsel Kosbacher Altar“ referiert PD Dr. Markus Schußmann von der Universität Würzburg  am 30. April zur „Besiedlungsgeschichte Ober- und Mittelfrankens zwischen ausgehender Urnenfeldzeit und früher Latènezeit“.  Er wird den Kosbacher Altar in seine regionale Zeitgeschichte einordnen.  Laut Schußmann erlebten am Ende der Bronzezeit die Menschen in Mittel- und Oberfranken schwere Einschnitte durch klimatische Ereignisse, die zu technologischen, sozialen und religiösen Veränderungen führten.

Dr. Timo Séregely (Universität Bamberg) spricht am 18. Mai über „Die Kirschbaumhöhle in Oberfranken. 3D-Scanning in einer neu entdeckten Schachthöhle“. Dieser Vortrag  findet am internationalen Museumstag zusammen mit einem umfangreichen museumspädagogischen Begleitprogramm mit Vorführ- und Mitmachaktionen zu bronze- und eisenzeitlichem Handwerk im Stadtmuseum Erlangen um 15 Uhr statt. Die Ausstellung haben Studierende des Instituts für Ur- und Frühgeschichte unter der Leitung von Doris Mischka zum 100-jährigen Jubiläum der Ausgrabung des „Kosbacher Altars“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum organisiert. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Mai im Stadtmuseum Erlangen zu sehen.

Weitere Vorträge des Prähistorischen Kolloquiums befassen sich mit einem jungsteinzeitlichen Fundplatz bei Landau, räumlicher Variabilität in der jüngeren Altsteinzeit und Bestattungsbräuchen.

Die einzelnen Themen im Überblick:

30. April: „Die Besiedlungsgeschichte Ober- und Mittelfrankens zwischen ausgehender Urnenfelderzeit und früher Latènezeit“ (PD Dr. Markus Schußmann, Universität Würzburg)

18. Mai: „Die Kirschbaumhöhle in Oberfranken. 3D-Scanning in einer neu entdeckten Schachthöhle“ (Dr. Timo Séregely, Universität Bamberg); Achtung: Vortrag findet im Stadtmuseum um 15:00 Uhr statt

21.Mai: „Zerstörungsritual mit Verspeisung von Menschenopfern? Der einzigartige jungsteinzeitliche Fundplatz von Herxheim bei Landau“ (Dr. Andrea Zeeb-Lanz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesarchäologie – Speyer)

4. Juni: „Räumliche Variabilität im mitteleuropäischen Magdalénien“ (Dr. des. Andreas Maier, Institut für Ur- und Frühgeschichte, FAU Erlangen-Nürnberg)

11. Juni: „Überlegungen zum Bestattungsbrauch der Michelsberger Kultur – Eine Hockerbestattung aus Regensburg-Burgweinting im überregionalen Kontext“ (Martin Nadler M.A., Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Dienststelle Nürnberg)

9. Juli: „Das Deutsche Archäologische Institut und die Herausforderung der Weltarchäologie (Prof. Dr. Frederike Fless, Deutsches Archäologisches  Institut, Berlin)

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Doris Mischka
Tel.: 09131/85-22408
doris.mischka@fau.de

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