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Filmvortrag mit Livemusik: Filmemacher Gilles Porte zeigt Film über das Zeichnen

Der Regisseur Gilles Porte hinter der Glaswand, auf die er für seinen Film Kinder Selbstportraits malen ließ. (Bild: Samuel Lahu)

Der Regisseur Gilles Porte hinter der Glaswand, auf die er für seinen Film Kinder Selbstportraits malen ließ. (Bild: Samuel Lahu)

Donnerstag, 22. Mai, 19.45 Uhr, Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, Nürnberg

Layla aus Ägypten malt sich von Kopf bis Fuß verschleiert – obwohl sie keinen Schleier trägt, Mohammed malt sich als Flugzeug und Hedi aus Frankreich trägt in seinem Selbstportrait eine Krone auf dem Kopf. Der französische Regisseur Gilles Porte dokumentiert in seinem Film „Dessine Toi“ Kinder beim Malen von Selbstportraits. Mit seinem Werk macht er verschiedene Konzepte von Selbst und Individualität sichtbar und manchmal auch die Bedingungen, in denen die Kinder leben. Am 22. Mai um 19.45 Uhr zeigt Gilles Porte seinen Film im Aufseß-Saal des Germanischen Nationalmuseums beim Kongress „Bildnerisches Gestalten und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen“.

Der Kongress wird von der FAU in Kooperation mit der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vom 22. bis 24. Mai veranstaltet wird. Der Filmvortrag wird von Jazzmusikern live begleitet und ist für alle Interessenten zugänglich. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Für sein Erstlingswerk „Quand la mer monte“ hat der in Haiti und Paris lebende Regisseur und Kameramann Gilles Porte unter anderem den Louis-Delluc-Preis erhalten – ein französischer Filmpreis, mit dem Alain Resnais, Jean-Luc Godard, Éric Rohmer und andere herausragende Filmemacher ausgezeichnet wurden. Sein Werk „Dessine Toi“ – zu Deutsch „Zeichne dich“ – zeigt Kinder aus 40 Ländern dabei, wie sie sich selbst zeichnen und spiegelt ihr Denken und Fühlen wider. Im Anschluss an den Film berichtet Gilles Porte mit Bildern und Videoausschnitten über die Entstehung seines Films und steht für Fragen zur Verfügung.

Der Kongress "Bildnerisches Gestalten und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen" findet im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt. Das Programm findet sich unter http://www.kongress-bildundtext.de.

Der Kongress „Bildnerisches Gestalten und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen“ findet im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt.

Kongress in Nürnberg schließt das interdisziplinäre Gesamtprojekt ab

Der Filmvortrag ist Teil des Kongresses „Bildnerisches Gestalten und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen“, bei dem mehr als 60 Referenten Themenbeiträge aus den Bereichen der Kunst- und Deutschdidaktik, Bild- und Textwissenschaft, Pädagogik, Psychologie, Gestalt- und Schreibtherapie, Soziologie und Neurologie präsentieren. Der Kongress schließt das seit 2010 laufende Verbundforschungsprojekt „Die Bedeutung des bildnerischen Gestaltens und kreativen Schreibens für die Entwicklung des Menschen“ ab, bei dem fünf interdisziplinär zusammengesetzte Forschungsgruppen zusammenarbeiteten.

Veranstaltungsort ist das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, ein Ort, an dem Bilder und Texte aus über drei Jahrtausenden Einblicke in die Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst und der Welt vermitteln. Das Ziel des Kongresses ist es, die Kulturtechniken des bildnerischen Gestaltens und kreativen Schreibens zu stärken und deren Bedeutung zu diskutieren. Die Kongressgebühr beträgt regulär 70 Euro, Tagestickets kosten 40 Euro. Die Anmeldung ist vor Ort möglich.

Das Kongress-Programm und weitere Informationen sind auf der Kongress-Webseite www.kongress-bildundtext.de zu finden. Der Kongress „Bildnerisches Gestalten und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen“ wird gefördert von der Staedtler-Stiftung Nürnberg.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Susanne Liebmann-Wurmer
Tel.: 0911/5302-522
susanne.liebmann-wurmer@fau.de

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