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Das Wechselspiel von Physik und Literatur

Das Erlanger Poetenfest: 25. bis 31. August

Poetenfest vom 28. bis 31. August widmet sich auch dem Thema Literatur und Naturwissenschaft

Bald werden sich wieder Literaturfreunde, Autoren und Kritiker beim Erlanger Poetenfest treffen. Doch dieses Jahr werden nicht nur Literaten, sondern auch Naturwissenschaftler mit dabei sein. FAU-Forscher des Erlanger Zentrums für Literatur und Naturwissenschaft (ELINAS) sprechen darüber, was Literatur mit Physik und Astronomie verbindet.

Gleich zwei Podien widmen sich dem Wechselspiel von Literatur und Naturwissenschaft: Bei dem ersten Gespräch am Freitag, 29. August, um 19 Uhr, in der Erlanger Orangerie, diskutieren die Germanistin Dr. Aura Heydenreich und der theoretische Physiker Prof. Dr. Klaus Mecke mit den Schriftstellern Thomas Lehr und Raoul Schrott. Thema: „Zahl und Erzählung. Physik und Literatur“. Lehr und Schrott sind zwei Autoren, die sich intensiv mit Physik auseinandersetzen. In ihrem Gespräch mit den ELINAS-Forschern geht es darum, wie physikalische Erkenntnisse ihren Platz in der Literatur finden. Diskutiert wird auch, wie Literatur die Physik zurück auf den Boden einer gesellschaftlichen Realität holt, in der ethische Debatten geführt werden.

In der zweiten Diskussionsrunde mit dem Titel „Kosmopoetik: Astronomie und Literatur“ am Samstag, 30. August, um 16 Uhr, in der Erlanger Orangerie, sprechen die FAU-Wissenschaftler Prof. Dr. Jörn Wilms von der Dr.Karl-Remeis-Sternwarte in Bamberg und der Physiker Prof. Dr. Klaus Mecke mit den Schriftstellern Ulrike Draesner und Ulrich Woelk. Ihr Thema: Wie lässt sich die Welt beobachten und beschreiben? Darauf haben Physiker und Schriftsteller ganz unterschiedliche Antworten. In den Romanen von Ulrike Draesner spielen oft Astrophysiker eine entscheidende Rolle. Ulrich Woelk vereint als Autor und promovierter Physiker die zwei Welten in einer Person. In poetisch-physikalischen Schreibexperimenten gibt er Auskunft über die oft nicht bekannte Innenperspektive eines Astrophysikers.

Das vor kurzem gegründete Erlanger Zentrum für Literatur und Naturwissenschaft (ELINAS) ist ein interdisziplinäres Forum, das sich dem wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Physik und Literatur widmet. In dem international vernetzten „Emerging Fields-Projekt“ der FAU arbeiten Natur- und Geisteswissenschaftler zusammen. Sie untersuchen, wie Texte der klassischen und modernen Literatur physikalisches Wissen poetisieren und wie Physiker das zu vermittelnde Wissen durch Gedankenexperimente fiktionalisieren.

Weitere Informationen:

Dr. Aura Heydenreich
Tel.: 09131/85-22978
aura.heydenreich@fau.de

Prof. Dr. Klaus Mecke
Tel.: 09131/85-28441
klaus.mecke@physik.uni-erlangen.de

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