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Öffentlichkeitsarbeit beim DAV – mehr als nur schreiben

Engagiert sich ehrenamtlich: Ann-Kathrin Gräfe (Bild: Franziska Sponsel)

Studierende mit Ehrenamt stellen sich vor

Viele FAU-Studierende engagieren sich in ihrer Freizeit – ehrenamtlich. Als Rettungswagenfahrer, im Stadtrat, für Flüchtlinge oder in einem Verein. In der Reihe „Studierende engagieren sich“ stellen sich Studierende ganz unterschiedlicher Studiengänge vor – dieses Mal Ann-Kathrin Gräfe. Sie studiert den Master „Literaturstudien – intermedial und interkulturell“ und macht ehrenamtlich Pressearbeit für den Deutschen Alpenverein (DAV).

Wie bin ich zu meinem Ehrenamt gekommen?

Mitglied im DAV bin ich geworden, weil ich einen Ausgleich zu dem oft hohen Lernpensum gesucht habe, dass das Studieren mit sich bringt. Bouldern und Wandern sind für mich ein schöner Ausgleich dazu – und der DAV bietet hier eine Reihe abwechslungsreicher Aktivitäten.

Im Vereinsheft, das jedes Mitglied zweimal jährlich zugeschickt bekommt, habe ich dann gesehen, dass für die Öffentlichkeitsarbeit noch Unterstützung gesucht wird und mich daraufhin gemeldet. Zuerst habe ich dem Verein bei den anfallenden Aufgaben nur ein wenig geholfen, seit den Vorstandswahlen letzten April bin ich Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit.

Was sind meine Aufgaben?

Die Spanne meiner Tätigkeiten hat sich damit natürlich beträchtlich erweitert – aber weil ich schon immer gerne geschrieben habe, kommt mir das ziemlich entgegen. Schreiben ist es nämlich, was ich als PR-Referentin hauptsächlich mache: über Wettkämpfe, an denen Mitglieder des DAV teilnehmen oder über Veranstaltungen, die der DAV ausrichtet. Außerdem redigiere ich das Vereinsheft und helfe bei der Auswahl von Fotos. Einmal im Monat treffen sich alle Vorstände zu einer Besprechung – hier bin ich auch dabei und führe Protokoll über die Sitzung.

Ein schöner Ausgleich zum Schreiben: die Kletterwand (Bild: Franziska Sponsel)

Ein schöner Ausgleich zum Schreiben: die Kletterwand (Bild: Franziska Sponsel)

Sehr wichtig ist es, den Kontakt zur Presse herzustellen: Wenn Vereinsmitglieder bei Wettkämpfen gut abschneiden, freuen wir uns natürlich, wenn nicht nur intern, sondern auch in der Zeitung darüber berichtet wird. Außerdem möchten wir gerne auf den DAV aufmerksam machen, um unsere Mitgliederzahlen zu steigern. Deshalb verfasse und verschicke ich regelmäßig Pressemitteilungen oder treffe mich auch mal mit Journalisten.

 

Warum habe ich mich entschieden, ehrenamtlich tätig zu werden?

Weil ich auch später einmal in der Öffentlichkeitsarbeit arbeiten möchte, ist es von Vorteil, wenn ich schon jetzt erste Kontakte zu Medienvertretern knüpfen kann. Als PR-Referentin gewöhne ich mich außerdem daran, regelmäßig vor größeren Gruppen von Leuten zu sprechen – und bin seither bei Referaten in der Universität weniger nervös. Und ich lerne, Aufgaben auch einmal zu verteilen und ein Team zu organisieren.

Denn natürlich stemme ich die Öffentlichkeitsarbeit eines so großen Vereins – die Erlanger Sektion des DAV zählt mittlerweile über 8.000 Mitglieder – nicht alleine. Neben mir gibt es weitere ehrenamtliche Helfer, die sich beispielsweise um das Vereinsheft oder den Webauftritt kümmern. Wer mehr über den DAV erfahren möchte, schaut sich dort am besten einmal um: www.alpenverein-erlangen.de. Außerdem freuen wir uns immer über Unterstützung – schreibt dazu gerne eine Mail an graefe@alpenverein-erlangen.de.

Übrigens: Trocken ist der Job überhaupt nicht. Um gut berichten zu können, bin ich bei den Veranstaltungen oft dabei. Das macht Spaß, weil man viel erlebt und immer die Gelegenheit hat, neue Leute zu treffen. In diesem Jahr freue ich mich besonders auf den Festball, der anlässlich des 125-jährigen Geburtstages unserer Sektion im Oktober veranstaltet wird.

Und was machen die anderen?

alexander Nr. 99 Inhaltsverzeichnis

Beim Klick aufs Bild öffnet sich der aktuelle alexander als PDF.

Hier im  Blog stellen wir unter dem Tag „Studierende engagieren sich“ regelmäßig Studierende mit ihren unterschiedlichen Ehrenämtern vor. Aber auch im aktuellen alexander erzählen sechs Studierende ganz verschiedener Studiengängen darüber, wofür sie sich neben ihrem Studium einsetzen – Ann-Kathrin Gräfe ist eine davon.

 

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