FAU mit Spitzenposition im DFG-Förderranking

Das Erlanger Schloss
Das Erlanger Schloss (Bild: FAU/Georg Pöhlein)

Die FAU gehört deutschlandweit zu den Universitäten, die bei Forschungsförderorganisationen und Ministerien die meisten Drittmittel einwerben. Das belegt der DFG-Förderatlas 2015, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft heute veröffentlicht hat. Im Ranking der besten Forschungsuniversitäten belegt die FAU den elften Platz. „Fördergelder sind eine wichtige Finanzgrundlage für Forschungsprojekte. Das aktuelle Förderranking der DFG zeigt, dass es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der FAU immer wieder gelingt, relevante Forschungsthemen anzupacken, innovative Ansätze zu finden sowie weltweit beachtete Ergebnisse zu liefern – und damit  Forschungsförderer überzeugen“, sagt FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger.

Rund 186,7 Millionen Euro an Drittmitteln haben die Forscherinnen und Forscher der FAU zwischen 2011 und 2013, dem Berichtszeitraum des Förderatlas 2015, eingeworben. Damit konnte die Universität die Summe ihrer Fördermittel noch einmal deutlich steigern: Zwischen 2008 und 2010 hatte sie 159,1 Millionen eingeworben und auch schon einen Spitzenrang unter den deutschen Universitäten eingenommen.

Ingenieurwissenschaften deutschlandweit auf Platz 3

Innerhalb der einzelnen Wissenschaftsbereiche sind die Ingenieurwissenschaften an der FAU besonders erfolgreich, Drittmittel einzuwerben. Hier wurden Forschungsprojekte zwischen 2011 und 2013 mit rund 74,4 Millionen Euro gefördert. Deutschlandweit belegt die FAU damit Rang 3 – und verbessert sich damit um fünf Plätze gegenüber dem Zeitraum 2008 bis 2010. Betrachtet man die Beträge, die im Schnitt pro Professor eingeworben wurden, schneidet die Universität sogar noch einen Platz besser ab – nur getoppt von einer Exzellenzuni, der RWTH Aachen.

Im Vergleich der einzelnen Fachgebiete erreichen die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik der FAU mit Rang 2 und 21,5 Millionen Euro, die Chemie mit Rang 3 und 17,9 Millionen Euro sowie die Wärme- und Verfahrenstechnik mit Rang 3 und 16,2 Millionen Euro Spitzenpositionen. Auf der kleinsten Betrachtungsebene – bei den Forschungsfeldern – belegt die FAU in drei Bereichen sogar erste Plätze: Chemische Festkörper- und Oberflächenforschung, Materialwissenschaft sowie Verfahrenstechnik und Technische Chemie, letzterer ist am Department Chemie- und Bioingenieurwesen (CBI) angesiedelt. Im Forschungsfeld Mikrobiologie, Virologie und Immunologie erreicht die Universität Rang 3.

Weitere Informationen:

Melanie Tunnicliff
Tel.: 09131/85-24023
melanie.tunnicliff@fau.de