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FAU-Ausstellung in Erlanger Stadtbibliothek: Semitische Sprachen und Literaturen

Nach biblischer Überlieferung stammen die Völker des Nahen Ostens von Sem, dem ältesten Sohn Noahs, ab. Angelehnt daran prägte sich im 18.Jahrhundert in der Sprachwissenschaft der Begriff „semitisch“ für die eine Gruppe von Sprachen aus, die in Nordafrika, dem Nahen Osten und am Horn von Afrika gesprochen werden, wie etwa Hebräisch und Arabisch. Der Lehrstuhl für Arabistik und Semitistik der FAU widmet der Sprachfamilie der semitischen Sprachen eine Ausstellung in der Stadtbibliothek Erlangen vom 15. Oktober bis zum 3. November.

Wie weit waren und sind die semitischen Sprachen verbreitet? Was für unterschiedliche Schriftsysteme gibt es in diesem Raum, wie haben sie sich entwickelt und wo lassen sich Verwandtschaften zwischen den Sprachen nachweisen? Welche Literaturgattungen gab es und welche bedeutenden Werke außer dem Alten Testament und dem Koran? Diesen und weiteren Fragen können die Besucher der Ausstellung auf dem ersten und zweiten Obergeschoss der Stadtbibliothek Erlangen nachgehen. Zu einzelnen Sprachen werden auch Manuskripte aus der Universitätsbibliothek der FAU ausgestellt.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 15. Oktober, wird es um 17 Uhr eine Vernissage mit einem Vortrag von Prof. Dr. Lutz Edzard, Professur für Arabische und Semitische Linguistik der FAU, zum Thema „5000 Jahre Semitische Sprachen und Europa“ geben.

Termin und Laufzeit:

Donnerstag, 15. Oktober, bis Dienstag, 3. November, Stadtbibliothek, Marktplatz 1, Erlangen

Weitere Informationen:

Melanie Hanitsch
Tel.: 09131 – 85 22446
melanie.hanitsch@fau.de

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