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FAU-Publikationen punkten beim QS World University Ranking

Bild: panthermedia.net/Leung Cho Pan

Weltweit 3539 Universitäten hat QS Quacquarelli Symonds, Dienstleister für Bildungsinformationen und einer der etablierten Anbieter von Welt-Rankings, in den renommierten Hochschulvergleich einbezogen. Beim prestigeträchtigen Kriterium der Anzahl der Zitationen rückte die FAU im internationalen Vergleich auf den 22. Platz und gehört in Deutschland sogar zur Spitzengruppe. „Wir freuen uns sehr, dass dieser Indikator eine wichtige Qualität unserer Universität herausstreicht: An der FAU findet Spitzenforschung statt, die in der Wissenschaft wahrgenommen wird“, hob FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger hervor.

Die Erhebung der Zitationen wissenschaftlicher Publikationen weltweit über die Jahre 2010-2014 im Verhältnis zur Anzahl der akademischen Mitarbeiter erfolgte diesmal in einem geänderten Verfahren. Dies solle laut QS besser berücksichtigen, dass insbesondere Forscherinnen und Forscher in den Lebens-, aber auch in den Naturwissenschaften eine große Zahl solcher Erwähnungen generieren. Dies führte bei zahlreichen Hochschulen zu viel Bewegung bei den Platzierungen, da diese Kennzahl neben dem Wert für Ansehen innerhalb der akademischen Welt und der Industrie, dem Betreuungsverhältnis für Studierende sowie dem internationalen Anteil unter Lehrenden und Studierenden in die Gesamtwertung einfließt. Deutschlandweit gesehen rückte die FAU insgesamt um einen Platz nach vorn, international gesehen bewegt sie sich wie gehabt unter den 10 Prozent der Besten.

Im deutschen Vergleich legte die FAU beim Indikator „Reputation bei Arbeitgebern“ nochmals zwei Plätze zu (Platz 23) und hielt ihre Platzierung bei der Anerkennung innerhalb der Hochschulwelt (Platz 22). Diese beiden Indikatoren machen zusammen insgesamt die Hälfte der Gesamtwertung aus. „Die kontinuierlich steigende Wertschätzung durch die Wirtschaft eröffnet unseren Absolventinnen und Absolventen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, kommentierte Hornegger. Hier machten sich auch die vielen Forschungskooperationen bemerkbar, etwa in den technischen Fächern, den Wirtschaftswissenschaften und den Naturwissenschaften.

Bei der Bewertung der Fächergruppen kann die FAU ihre gute Platzierung der Vorjahre in den Bereichen Ingenieur- sowie Geisteswissenschaften im Wesentlichen halten. Besonders gut schneiden die Lebenswissenschaften und Medizin sowie die Naturwissenschaften ab. Letztere machten im deutschen Vergleich zwei Plätze gut (18. Platz), im internationalen sogar 40 (149. Platz). National gesehen rückten die Lebenswissenschaften und Medizin um zwei Plätze nach vorne auf Platz 14, international um einen auf Platz 188.

Das „QS World University Ranking“ untersucht seit 2004 das Ansehen bei Wissenschaftlern und Unternehmen, die Zitationen pro Wissenschaftler, das Betreuungsverhältnis zwischen Dozenten und Studierenden sowie die Quote internationaler Mitarbeiter und Studierender. Bei den Ranglisten der einzelnen Fächergruppen werden nur Reputation und Zitationen gewertet. Der britische Personaldienstleister QS nutzt Statistiken ebenso wie Umfragen unter Wissenschaftlern und Personalmanagern. Dominiert wird das Ranking von US-amerikanischen und britischen Universitäten.

Weitere Informationen:

Pressestelle der FAU
09131/85-70229
presse@fau.de

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