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Vorträge des Collegium Alexandrinum zum Wintersemester: „Natur und Kultur im Wandel“

Das Erlanger Schloss (Bild: FAU/Georg Pöhlein)

„Natur und Kultur im Wandel“ ist das Thema der diesjährigen interdisziplinären Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum der FAU. Die Vorlesungsreihe für das Wintersemester 2015/16 ist thematisch in drei Blöcke gegliedert.

Die Vorlesungen vom 22. Oktober bis zum 5. November stehen unter dem Titel „100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie“. FAU-Wissenschaftler geben hier eine Einführung in die Allgemeine Relativitätstheorie; zeigen auf, wie sich diese auf die Betrachtung des Kosmos auswirkte und warum sie nach Entdeckung der Quantenphänomene erweitert werden muss.

Der zweite Block vom 26. November bis zum 17. Dezember dreht sich um „Sehen und Welterfahrung“. Hier wird zunächst die Evolution der Sehorgane vorgestellt und die Rolle von Sehen und Erkennen in der philosophischen Erkenntnistheorie betrachtet. Der Schlussvortrag dieses Blocks hat die Rolle der Schrift, die Sprache sichtbar macht und festhält, für das kulturelle Gedächtnis der Menschheit zum Thema.

Der letzte Block vom 21. Januar bis zum 4. Februar ist dem kulturellen Schaffen und Wirken des Dichters Miguel de Cervantes gewidmet, anlässlich seines 400. Todestags. Die Vorträge zeigen auf welche Bedeutung Cervantes Werk für die Weltliteratur, die Entwicklung der Romangattung und auch für die Musikgeschichte hat.

Die gesamte Vortragsreihe wird zum ersten Mal in das Ausbildungsprogramm für Studierende übernommen und wird als Schlüsselqualifikation angerechnet.

Die Termine im Überblick:

100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie

  • 22. Oktober: Einführung in die klassische Allgemeine Relativitätstheorie, Prof. Dr. Thomas Thiemann
  • 29. Oktober: Anwendung der klassischen Allgemeinen Relativitätstheorie auf die Kosmologie, Prof. Dr. Kristina Giesel
  • 5. November: Notwendigkeit der Erweiterung der klassischen Allgemeinen Relativitätstheorie: Quantengravitation, Prof. Dr. Hanno Sahlmann

Sehen und Welterfahrung

  • 26. November: Zur Evolution der Sehorgane, Dr. Wolfgang Heimler
  • 3. Dezember: Sehen und Erkennen in der philosophischen Erkenntnistheorie, Prof. Dr. Rosario La Sala
  • 17. Dezember: Die Schrift als Fundament des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit: Frühe Schriftzeugnisse und ihre Entschlüsselung, Prof. Dr. Robert Plath

Zum vierhundertersten Todestag von Miguel de Cervantes

  • 21. Januar: Ambiguitäten der fiktionalen Grenzsetzung in Cervantes „Don Quijote“, Prof. Dr. Sabine Friedrich
  • 28. Januar: Wie viel Hund ist in Berganza? Cervantes „Coloquio de los perros“ aus der Perspektive der animal studies, Dr. Teresa Hiergeist
  • 4. Februar: Der Ritter von der traurigen Gestalt als musikalischer Held. Zur Rezeption des „Don Quijote“ im Musiktheater und in der Instrumentalmusik, Prof. Dr. Joerg Krämer

Wann und wo?

Ort: Senatssaal im Kollegienhaus, Universtätsstraße 15, Erlangen (am 10. Dezember: Hörsaal G, Staudtstraße 5, Erlangen)

Zeit: donnerstags, 20.15 Uhr

Weitere Informationen:

Dr. Rudolf Kötter
rudolf.koetter@fau.de

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