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Wissenschaft im Schloss: Entzündungen: Wie entstehen sie und wozu sind sie nützlich?

Körper (Bild: PantherMedia/Pixologic)

Sie sind nicht nur schmerzhaft und krankmachend, sondern auch überlebenswichtig: Entzündungen. In seinem Vortrag in der Reihe „Wissenschaft im Schloss“ erklärt Prof. Dr. Georg Schett, Lehrstuhl für Innere Medizin III der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), wie Entzündungen entstehen, wie sie dem Körper helfen oder auch schaden können. Außerdem stellt der Mediziner aktuelle Forschungsprojekte und Ergebnisse vor.

Der Körper wehrt durch Entzündungen Krankheitserreger ab, dämmt Organschäden ein und repariert verletztes Gewebe. Allerdings muss er sie auch wieder abschalten können, wenn er sie nicht mehr benötigt. Ungeklärt ist bisher, wie sich Entzündungen wieder auflösen. Geschieht das nicht, kommt es zu chronisch entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn oder Asthma. Zwar gibt es Medikamente, die Entzündungen hemmen und die Beschwerden vieler Patienten lindern, langfristig heilbar sind diese Krankheiten derzeit jedoch noch nicht. Seit Kurzem gibt es an der FAU einen eigenen Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der sich mit der Auflösung von Entzündungen beschäftigt.

Wann und wo?

Montag, 11. Januar 2016, 18.00 – 19.30 Uhr, Senatssaal im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Erlangen

Die Eventreihe „Wissenschaft im Schloss“ findet im Winter ausnahmsweise nicht im Erlanger Schloss, sondern im Senatssaal des Kollegienhauses an der Universitätsstraße statt.

Mehr Informationen zur Veranstaltungsreichen „Wissenschaft im Schloss“

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