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Ausstellung: Informatikgeschichte zum Anfassen

Die Zuse Z23 – Highlight in der Ausstellung "Vom Abakus zur Exascale" im Museum Industriekultur. (Bild: Museum Industriekultur)

Rechenmaschinen, Plattenspeicher, Platinen, Relais und Schaltelemente – vor wenigen Jahren waren sie noch Hightech. Jetzt sind es Museumsstücke. Die Ausstellung „Vom Abakus zu Exascale“, einem Projekt der Informatik-Sammlung der FAU, zeichnet die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie nach. Am 3. März eröffnet die Ausstellung im Museum Industriekultur der Stadt Nürnberg.

Mit Objekten aus der Informatik-Sammlung Erlangen stellt die Ausstellung Meilensteine der Informatik vor. Spezielle Themeninseln beschäftigen sich mit grundlegenden Fragen wie „was ist Informatik?“ und „was macht Informatik heute?“. An praktischen Beispielen können die Besucher selbst die Grundlagen der Informatik kennenlernen und experimentieren. Ein bedienbares Funktionsmodell demonstriert beispielsweise die Arbeitsweise eines Kernspeichers, wie er auch in der Zuse Z23 verwendet wurde. Mit dem sogenannten Affenpuzzle können die Grenzen der Berechenbarkeit nachvollzogen werden.

Wann und wo?

Vom 3. März bis 30. April, Museum Industriekultur, Äußere Sulzbacher Straße 62, Nürnberg

Vom Abakus zu Exascale 50 Jahre Informatik aus Franken - Ausstellung im Museum Industriekultur

Die Informatik aus Erlangen wirkte an diesem Stück deutscher Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte federführend mit. Schon frühzeitig forschte man dort an der Parallelrechentechnik, die den Rechenaufwand auf mehrere Prozessoren verteilt und so die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht. Heute finden wir diese Technik in vielen alltäglichen Geräten wie dem Smartphone und dem PC wieder. Inzwischen begeht der Lehrstuhl für Informatik in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum.

Den Grundstein für die Informatik-Sammlung legte 1948 Prof. Dr. Wolfgang Händler, als er begann, Objekte und Unterlagen über die Entwicklung des Computerwesens zu sammeln. Eines der herausragendsten Stücke ist die Zuse Z23. Sie ist die erste Maschine, die auf Basis von Transistoren realisiert wurde. Durch diesen Schritt war sie gegenüber den Vorgängern der damaligen Zeit kleiner – nahm aber immer noch den Platz eines Kleinwagens ein.

Alle Objekte der Sammlung, darunter auch die Zuse Z23 kann man übrigens auch online besichtigen: auf www.iser.uni-erlangen.de.

Es berichteten auch die Nürnberger Nachrichten „Zeitreise durch die Geschichte des Rechnens“ sowie mittelbayerische.de „Als Computer noch ganze Räume füllten“.

Weitere Informationen:

Guido Nockemann
Tel. 09131/85-27006
guido.nockemann@fau.de
iser@rrze.uni-erlangen.de

 

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