Von Münzen und Mythen im alten Rom

Münze
Münze aus der Prof. Dr. Ulrich und Ilse Zwicker-Stiftung (Bild: Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg)

Die Entwicklung des Geldes in der römischen Republik und seine bildliche Gestaltung sind Thema der Ausstellung „Von Münzen und Mythen im alten Rom. Vom Aes Grave zum Denar, die Münzen der römischen Republik“.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 22. Mai, um 14 Uhr im Sitzungssaal der Alten Universitätsbibliothek der FAU, Universitätsstraße 4, Erlangen statt. Von 23. Mai bis 3. Juni hat die Ausstellung montags bis freitags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Während man in den Griechischen Städten rund um das Mittelmeer spätestens seit dem Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. mit Silbergeld zahlte, entwickelten die Römer erst rund 150 Jahre später ihre eigene Währung. Das Besondere dabei: Die römischen Münzen hatten einen Nennwert, der Materialwert spielte eine untergeordnete Rolle, ganz so wie dies heute bei unserem Geld der Fall ist. Auf antiken Münzen sind zudem immer die Mythen und Götter abgebildet, die für die Stadt und die Gemeinde besondere Bedeutung hatten. Sie zeigten zum Beispiel häufig deren Gründungsmythos. Die Römer entwickelten deshalb innerhalb kürzester Zeit eine Bildsprache mit der sich ihr eigener Götterhimmel bildlich darstellen ließ und die sich deutlich von der der Griechen unterschied.

Weitere Informationen:

Dr. Martin Boss
Tel.: 09131/85-24791
martin.boss@fau.de