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Patientenkongress und Tag der offenen Tür: Herz unter Stress

Bild: Panthermedia

Herz unter Stress: So lautet das diesjährige Motto der bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung, an denen sich das Universitätsklinikum Erlangen beteiligt. Am Donnerstag, 17. November 2016, findet von 18 bis ca. 20.30 Uhr ein Patientenkongress in den Hörsälen Medizin, Ulmenweg 18, in Erlangen statt. Am Samstag, 19. November 2016, haben Besucher beim Tag der offenen Tür des Universitäts-Herzzentrums Erlangen von 13 bis 17 Uhr die Möglichkeit, unter anderem das Herzkatheterlabor und das Herz-CT zu besichtigen und sich bei Demonstrationen, Vorträgen und an Ständen rund ums Thema Herzerkrankungen und Vorbeugung zu informieren. Die Veranstaltung findet im Internistischen Zentrum, Ulmenweg 18, in Erlangen statt. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Themen beim Patientenkongress sind Bluthochdruck, Cholesterin sowie Diabetes mellitus und ihr Einfluss auf Herzerkrankungen. Außerdem wird über das Thema „Psyche – wie Stress auf das Herz wirkt“ informiert. Referenten sind Prof. Dr. Stephan Achenbach, Direktor der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie, Dr. Dr. Anna Missiou und Dr. Dorette Raaz-Schrauder, beide Oberärztinnen der Medizin 2, sowie Dr. Sebastian Kreil, Oberarzt der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik.

Beim Tag der offenen Tür können sich Besucher beispielsweise das Herzkatheterlabor und das Herz-CT anschauen, der Demonstration einer Herz-OP und einer Herz-Ultraschall-Untersuchung folgen oder sich an der Herz-Lungen-Wiederbelebung an Simulatoren versuchen. Außerdem bieten Vorträge und Stände Informationen zu den Themen Herzerkrankungen, Vorbeugung, Ernährung und Sport. Zahlreiche Mitarbeiter, unter anderem der Medizin 2 und der Herzchirurgischen Klinik stehen bereit, um zu erklären und Fragen zu beantworten.

Tückische Risikofaktoren

Millionen Menschen in Deutschland leiden an Bluthochdruck, Diabetes oder einem hohen Cholesterinspiegel. Das Tückische an diesen Erkrankungen ist, dass sie, wenn überhaupt, zunächst nur geringfügige Symptome aufweisen und somit lange unerkannt bleiben. So führen diese Volkskrankheiten schleichend zu Organschäden oder Schädigungen der Gefäße, die dann einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlichen Herztod auslösen können. Im Rahmen der Herzwochen 2016 wollen Herzspezialisten deswegen die Bevölkerung über die Risiken der Erkrankungen und über aktuelle Möglichkeiten der Diagnose, Therapie und Vorsorge aufklären. Denn frühzeitig erkannt sind Bluthochdruck, Diabetes und ein hoher Cholesterinspiegel mit Medikamenten und einer Änderung des Lebensstils in der Regel gut beeinflussbar.

Weitere Informationen:

Webseite der Medizin 2

Annika D’Agata
09131 85-46679
annika.dagata@uk-erlangen.de

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