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FAU aktuell

Für unser Ehrenamt sind wir auf der Suche

Mona (links) und Judith organisieren die Nachhilfe für Geflüchtete in Erlangen. (Bild: Teresa Singer)

Viele FAU-Studierende engagieren sich in ihrer Freizeit – ehrenamtlich. Als Rettungswagenfahrerin, im Stadtrat oder in einem Verein. In der Reihe „Studierende engagieren sich“ stellen sich Studierende ganz unterschiedlicher Studiengänge vor – dieses Mal Mona Bukenberger und Judith Lerch, die an der FAU Physik und Molecular Science studieren. Sie organisieren und koordinieren Hausaufgabenbetreuung für Flüchtlinge in Erlangen.

Das ist unser Ehrenamt:

Wir sind die Koordinatorinnen des Arbeitskreises „Hausaufgabenbetreuung für Flüchtlinge“ der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Kooperation mit EFIE, der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung in Erlangen. Wir unterstützen Flüchtlinge in Erlangen, vor allem Kinder, aber auch Erwachsene, wenn sie Unterstützung beim Lernen des Schulstoffs brauchen.

So sind wir dazu gekommen:

Judith: Also ich bin über die KHG dazugekommen. Die Idee, Flüchtlinge durch Nachhilfe zu unterstützen, hatte mich gleich angesprochen. Vor eineinhalb Jahren habe ich auch noch die Koordination des AK übernommen.

Mona: Ich hatte schon vor dem Studium vor, mich in der Flüchtlingsarbeit ein bisschen zu engagieren, bin in Erlangen auf EFIE gestoßen und hab mich gleich dafür entschieden, dass ich hier gern Nachhilfe geben möchte. Anfang des Semesters bin ich dann noch in die Koordination des AK mit eingestiegen.

Das ist unsere Aufgabe:

Unsere Hauptaufgabe besteht darin, Flüchtlingen, die Nachhilfe und Unterstützung in der Schule benötigen, passende Helfer zu vermitteln. Die meisten unserer aktiven Helfer sind Studierende der unterschiedlichsten Fächer. Die melden sich bei uns und wir stellen dann den Kontakt zwischen Helfern und Flüchtlingen her. Außerdem geben wir beide noch selber Nachhilfe, vor allem in Deutsch und Mathe.

Das gefällt uns besonders gut daran:

Es ist total schön zu sehen, wie schnell und einfach man Flüchtlingen helfen kann. Wir bekommen auch oft Rückmeldung, z.B. von Lehrern, dass unsere Arbeit erfolgreich ist. Es freut uns besonders, wenn Schüler von den Übergangsklassen in Regelklassen wechseln können, die Schulabschlussprüfungen bestehen oder einen Ausbildungsplatz erhalten.

Es macht auch voll Spaß, mit den Flüchtlingen, ihren Lebensumständen und Kulturen in Berührung zu kommen. Oft wird man nach der Nachhilfe noch zum Bleiben eingeladen und man bekommt ländertypische Gerichte zu essen und Tee serviert. Einmal zum Beispiel wurde eine Helferin noch zum Abendessen eingeladen, hatte aber schon aber eine Verabredung und wurde deshalb mit Essen zum Mitnehmen überhäuft.

Wer kann mitmachen?

Bei uns kann jeder mitmachen, der Lust und Freude am Umgang mit Menschen hat und sich auch mal gern auf unbekanntes Terrain begibt. Man muss keinerlei Erfahrungen im Nachhilfegeben haben. Es kann nicht schaden, muss aber nicht sein. Man muss auch nicht irgendwas Besonderes studieren, wie z.B. Lehramt.

Aktuell sind wir auf der Suche nach weiteren Unterstützern und freuen uns, wenn neue Helfer zu uns kommen. Wer neugierig ist, schickt uns einfach eine Mail an efie.nachhilfe@t-online.de.

Und was machen die anderen?

Hier im  Blog stellen wir unter dem Tag „Studierende engagieren sich“ regelmäßig Studierende mit ihren unterschiedlichen Ehrenämtern vor. Zum Beispiel Marietta Thies: Sie gibt in der Frauenabteilung der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bamberg Yogastunden.

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