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Vortrag: Technik im Alter – Fluch oder Segen?

Bild: FAU/Karsten Busch

Technologischer Fortschritt stellt viele Menschen vor unerwartete Herausforderungen. Wer einem neuen technischen Gerät begegnet, muss nicht selten umlernen und stößt dabei oft an seine Grenzen. Je nachdem welche Vorerfahrungen oder Hilfen vorhanden sind, können neue Technologien sowohl Fluch als auch Segen sein. Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Veranstaltung der Beratungsstelle für gesundes Altern (BegA) am Institut für Psychogerontologie (IPG) der FAU am 26. April von 15 bis 16.30 Uhr.

Ein häufiges Vorurteil lautet, dass es Menschen in zunehmenden Alter schwerer fällt, sich an neue Technologien zu gewöhnen und diese zu nutzen. Diese These hinterfragt Dr. Stefan Kamin vom IPG und zeigt, dass gerade ältere Menschen von neuen Technologien häufig profitieren, wenn ihnen die Vorteile der Nutzung plausibel erscheinen und sie angenehme Gewohnheiten beibehalten können.

Elke Schneider vom Museum für Kommunikation in Nürnberg geht in ihrem Vortrag der Frage nach, wie ältere Menschen mit dem rasanten Wandel der neuen Technologien vor allem im Bereich der mobilen Internetnutzung zurechtkommen. Dabei berichtet sie aus ihrer Erfahrung mit Computerkursen für ältere Menschen.

Ein neu erworbenes Hörgerät verschwindet bei vielen Menschen oft ungenutzt in der Schublade, da die optimale Anpassung zu Beginn bereits viele Nutzer abschreckt. Johannes Müller von Hörakustik Reiser berichtet, wie modernste Hörgerätetechnologie helfen kann, eine bestmögliche Hörleistung zu erhalten und welche Vorteile sich für den Hörgeräteträger ergeben.

Die Vorträge finden im Rahmen der Vortragsreihe „Gesund Altern – aber wie?“ des Projektes „BegA – Beratung für gesundes Altern“ am IPG statt. „BegA“ unter der Leitung von Prof. Dr. Frieder Lang und Dr. Roland Rupprecht wird seit Januar 2016 für fünf Jahre von der Theo und Friedl Schöller-Stiftung gefördert. Das neuartige Konzept bietet für alle Menschen eine vorsorgeorientierte Beratung rund um das Thema des gesunden Alterns. BegA unterstützt die Betroffenen und deren Angehörigen dabei, sich in der eigenen Lebensplanung auf den Umgang mit Herausforderungen des Alterns frühzeitig einzustellen.

Wo und wann?

Mittwoch, 26. April, 15 bis 16.30 Uhr, Institut für Psychogerontologie, Kobergerstraße 62, Nürnberg

Weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe sind:

  • 28. Juni: „Fit und (Auto-)Mobil im Alter?“An diesem Termin steht der Mythos „Senioren am Steuer“ im Mittelpunkt. Dabei werden sowohl die richtige Nutzung technischer Assistenzsysteme im Auto als auch die Entscheidung, wann man nicht mehr selbst Auto fahren sollte, Thema sein.
  • 20. September: „Wohnen im Altern – Trautes Heim, Glück allein?“ Immer mehr ältere Menschen leben im Alter in Einpersonenhaushalten. Der Vortrag versucht Möglichkeiten diese Wohnsituation zu optimieren darzustellen und zeigt alternative Wohnformen im Alter auf.
  • 22. November: „Das Gedächtnis stärken – wie geht das?“ Um diese Frage zu beantworten, werden zunächst die grundliegenden Funktionen des Gedächtnisses und Veränderungen im Alter aufgezeigt. Zudem werden Strategien zur Verbesserung der Merkleistung vorgestellt und der Unterschied zwischen „normalen“ Gedächtnisschwächen und krankhaften Prozessen erläutert.

Die Vorträge finden jeweils von 15 bis 16.30 Uhr im Institut für Psychogerontologie, Kobergerstraße 62, in Nürnberg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird per Email an jpg-bga@fau.de oder telefonisch unter 0911/5302-96115 gebeten.

 

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Frieder R. Lang
Tel.: 0911/5302-96100
ipg-sekretariat@fau.de

 

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