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FAU aktuell

FAU unterstützt junge Unternehmen

Die SMT-Linie des Forschungsbereichs Elektronikproduktion. (Bild: FAU/Forschungsbereich Elektronikproduktion)

Lehrstühle vermieten ihre technischen Geräte über das virtuelle Anwenderzentrum

Die FAU bringt nicht nur hervorragend ausgebildete Absolventinnen und Absolventen hervor, sondern ist auch Motor für zahlreiche Spin-offs. Es sind vor allem diese jungen Unternehmen, für die die FAU „Starthilfe“ leisten möchte. Aus diesem Grund beteiligen sich Lehrstühle der FAU am Anwenderzentrum des Energie-Technologischen Zentrums in Nürnberg.

Reduzierung von Startinvestitionen

Das Ziel des Anwenderzentrums ist es, die Kompetenzen, Forschungslabore, Prüfzentren und technischen Geräte der beteiligten Institutionen zu bündeln. So werden auf einer Onlineplattform die Gerätschaften in Form von kurzen Steckbriefen vorgestellt und Unternehmen können diese zeitlich befristet mieten. Dadurch werden kostspielige Investitionen, die Existenzgründer vor allem in der Anfangsphase ihrer Entstehung nicht immer aufbringen können, reduziert und der Start der eigenen Produktion erleichtert. Zudem fördert das Anwenderzentrum mit seinem umfangreichen Angebot den Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft.

Flexible Produktion von Prototypen

Einer der aktivsten FAU-Lehrstühle am Anwenderzentrum ist der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS). Der Lehrstuhl FAPS vereint insgesamt sechs Forschungsbereiche unter einem Dach: Elektronikproduktion, Elektromaschinenbau, Bordnetze, Biomechatronik, System Engineering und Hausautomatisierung. Allein der Forschungsbereich Elektronikproduktion hat über 50 Maschinen, darunter ein 3D Laserscan-Mikroskop, von denen eine Auswahl im Anwenderzentrum vertreten ist. Der Forschungsbereich stellt unter anderem eine sogenannte SMT-Linie bereit. SMT steht hierbei für „surface-mount technology“ und bezeichnet die Technik der Oberflächenmontage bei SMD-Bauteilen (surface-mount device, oberflächenmontiertes Bauelement). Sowohl Technik als auch Bauteile kommen vor allem bei der Herstellung von elektrischen Baugruppen zur Verwendung. Die Linie des Forschungsbereichs Elektronikproduktion besteht in der Minimalkonfiguration aus einem Schablonendrucker, einem oder mehreren Bestückern und einem Lötofen. Sie ermöglicht es jungen Unternehmen mit Hilfe von hochmodernen Maschinen Prototypen herzustellen und neue Produkte in kleinen Serien auszutesten.

Darüber hinaus bietet der Forschungsbereich Elektronikproduktion fertigungsbegleitende sowie nachgelagerte Anlagen zur Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanalyse. Weitere Forschungsfelder sind die Montage dreidimensionaler Baugruppen, der Fertigung zuverlässiger Leistungselektronik-Baugruppen und die Erforschung von Technologien der gedruckten Elektronik. In allen Bereichen strebt der Forschungsbereich Kooperationen mit kleinen und jungen Unternehmen an.

Weitere Informationen zum Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der FAU finden sich auf der Homepage des Lehrstuhls.

Das Energie-Technologische Zentrum (etz 2.0) wurde 2001 ins Leben gerufen und bietet für Unternehmen der Energie-Technologie Branche die Möglichkeit innerhalb der Standortgemeinschaft im ehemaligen Siemens-Zählwerk in der Südstadt und seit 2014 „Auf AEG“ gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu forschen, Kooperationen zu knüpfen und die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Forschung zu intensivieren. Im Inkubator werden Gründungswillige und Start-Ups begleitet und durch verschiedene Angebote unterstützt.

Eine Auswahl der FAPS-Angebote finden sich auf der Onlineplattform des Anwenderzentrums. Für Fragen zum Anwenderzentrum und zum etz 2.0 steht Frau Polterauer zur Verfügung.

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