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Wissenschaft im Schloss: Die Riffe der Arktis: Wie entsteht Leben in der Ödnis?

Bild: panthermedia.net/kasto

Geröll, überall Geröll: Der Meeresboden vor Spitzbergen ist eine große Steinlandschaft, übrig geblieben aus der letzten Eiszeit. Genau dort, auf halbem Weg zwischen Norwegen und dem Nordpol, leben coralline Rotalgen, die Leben in diese Ödnis bringen. Denn im Lauf der Jahre wachsen sie zu Gebilden, die großen Kugeln ähneln. Und genau in diese Kugeln, die auch Rhodolithe genannt werden, raspeln sich Bohrmuscheln hinein. Es entstehen kleine Höhlen, die wiederum vielen anderen Tierarten Unterschlupf bieten.

Wie genau die Rotalgen zur Artenvielfalt der Arktis beitragen, darüber spricht Dr. Sebastian Teichert, Lehrstuhl für Paläoumwelt, in seinem Vortrag im Rahmen der Reihe „Wissenschaft im Schloss“. Der Geologe war bereits mit dem Forschungsschiff Maria S. Merian und dem Tauchboot JAGO im hohen Norden unterwegs, um das Leben auf dem Meeresgrund zu untersuchen.

Ort und Zeit: Montag, 29. Mai, 18.30 Uhr, Senatssaal 1.011 im Kollegienhaus, Universitätsstr. 15, Erlangen

Informationen:

wissenschaft-im-schloss.de
Dr. Sebastian Teichert
Tel. 09131/85-26337
sebastian.teichert@fau.de

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