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Wissenschaft im Schloss: Martin Luther 2.0: Luthers Spracharbeit aus heutiger Sicht

Bild: Panthermedia/miroslav110

Sie war zwar nicht die erste Übersetzung ins Deutsche, dennoch gilt die Lutherbibel als ein Meilenstein. Bereits wenige Jahre nachdem Martin Luther die Texte veröffentlicht hatte, fanden sie große Verbreitung – unter anderem wegen der gut verständlichen Sprache. Als „gewaltiger Dolmetzscher der gantzen Bibel“ wurde Luthers Leistung bereits in seiner Grabrede gewürdigt.

Dr. Christine Ganslmayer, Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft, widmet sich in ihrem Vortrag im Rahmen der Reihe „Wissenschaft im Schloss“ dem Phänomen Luther aus sprachlicher Sicht: Wie hat der Theologe an seinem Text gefeilt und welche Sprache hat er verwendet? Mit welchen Experten hat er zusammengearbeitet? Wie hat er letztlich die Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache beeinflusst? Passend dazu wird die Germanistin einen Einblick in ihre aktuelle Forschung zu den erhaltenen Übersetzungsmanuskripten aus Luthers Hand geben.

Wann und wo?

Montag, 26. Juni, 18.30 Uhr, Senatssaal 1.011 im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Erlangen

Weitere Informationen:

Dr. Christine Ganslmayer
Tel. 09131/85-22912
christine.ganslmayer@fau.de

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