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Apfelwoche im Botanischen Garten

Während der Apfelwoche finden im Botanischen Garten Erlangen Veranstaltung rund um das Thema Apfel statt. Außerdem gibt es in der Winterhalle eine Ausstellung mit mehr als 100 Apfelsorten. (Bild: FAU/Walter Welß)

In der ersten Oktoberwoche lädt der Botanische Garten der FAU zum Besuch der Apfelwoche in die Winterhalle ein. In enger Kooperation mit dem Obstinformationszentrum Fränkische Schweiz und dem Landratsamt Forchheim wird hier eine große Auswahl verschiedenster Apfelsorten gezeigt. Rund 150 unterschiedliche Äpfel und Birnen führen Besuchern deutlich die enorme genetische Vielfalt vor Augen.

Ob großfrüchtig oder klein, in unterschiedlichsten Formen – von kegelförmig über mittelbauchig bis vielfach schief – und in allen Farbnuancen zeigt sich der Apfel vielseitig und als ein Jahrtausende altes Nahrungsmittel mit einer hohen kulturellen Bedeutung oft unterschätzt. Für Fachleute ist das Spektrum an interessanten Eigenschaften der Früchte faszinierend breiter gefasst und beinhaltet die Beschaffenheit der Schale, Roststerne auf derselben die Form der Kelchgrube oder die Pflückreife und Lagerungsfähigkeit.

Einen Einblick in diese komplexen Kriterien können Besucher bei einer Apfelsortenbestimmung des Bund Naturschutz mit dem Pomologen Friedrich Renner am Dienstag, den 3. Oktober zwischen 11 und 17 Uhr in der Ausstellung bekommen. Bei vielen neueren Sorten steht bei der Züchtung vor allem ihre Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Krankheiten im Vordergrund. Mit der Zielvorgabe, natürliche Resistenzen durch Kreuzung zu verstärken, ist beispielsweise auch die pflegeleichte und weitverbreitete Sorte `Topaz´ entstanden, die als Winterapfel im Bio-Anbau auch regional von wachsender Bedeutung ist.

Während es allein in Deutschland hunderte Apfelsorten gibt, werden in Supermärkten oft nicht mehr als 10 bis 12 verschiedene Apfelsorten angeboten. In der Winterhalle des Botanischen Gartens können Apfelgourmets nun viele weitere nicht so bekannte Äpfel kennenlernen. Verkosten können Besucher beispielsweise die Sorte Santana, eine Kreuzung aus Elstar und Priscilla, die besonders für Allergiker gut geeignet ist.

Vielleicht werden Besucher bei den ausgestellten Obstgehölzen ja direkt fündig: Am Samstag kann bei dem Informationsstand der Obstbaumschule Schmitt ein passender Baum für den eigenen Garten gefunden werden. Hier kann man beispielsweise herausfinden welche Apfelbaum-Unterlage für die vorhandene Bodenart und die gewünschte Wuchshöhe des Baumes die Richtige ist. Am Sonntag, den 8. Oktober wird der Obstbau-Experte Christof Vogel vom Obstinformationszentrum Fränkische Schweiz zusammen mit Astrid Wißmath vom Freundeskreis des Botanischen Gartens e.V. ab 11 Uhr als Ansprechpartner für Fragen nach der richtigen Auswahl von Apfelsorten und deren kompetenter Pflege mit Ratschlägen und Tipps zur Verfügung stehen. Auf jeden Fall aber sollte das Motto `An apple a day keeps the doctor away´ Besucher der Apfelwoche sicher und wohlbehalten durch die kommenden Erkältungszeiten leiten.

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