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Workshop: Politische Geographien der Neuen Rechten, von Nation und Nationalismus

Bild: Colourbox.de

Im Kontext von Pegida, den Wahlerfolgen rechter Parteien, dem Bedeutungsgewinn neurechter Publikationen, der Diskussion um einen Rechtsruck in Deutschland und Europa bis zu neonazistischer Militanz beschäftigt sich in den vergangenen Jahren auch die Geographie mit Fragen von Nation, Nationalismus und rechten Bewegungen. Am Donnerstag und Freitag, 3./4. Mai, veranstaltet die FAU dazu einen Workshop.

Die Verbindung von Volk, Nation und Raum ist seit jeher konstitutives Element der Rechten (und der klassischen Politischen Geographie), dient ihr als Argument für rassistische, völkisch-nationale und autoritäre Politiken und leitet häufig ihre sozialräumlichen Praktiken an. Seit einigen Jahren erreicht diese politische Strömung damit wieder verstärkt die öffentliche Aufmerksamkeit. Sie knüpft an bestehenden Traditionen an, macht rechte Argumentationen wieder deutlich sichtbarer, konstituiert sich aber unter den gesellschaftlichen Umständen auch im Kontrast zu den klassischen Formen rechter Bewegungen. Während der zwei Tage des Workshops sollen aktuelle Projekte vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht und offene Fragen aufgezeigt werden, um so eine kritische Forschung voranzutreiben. Im Fokus stellen die Organisatoren des Instituts für Geographie der FAU historische Kontinuitäten und Brüche im Denken und Handeln der (Neuen) Rechten, insbesondere auch vor einem europäischen Hintergrund.

Wann und wo?

3./4. Mai, ab 13.00 Uhr, Bismarckstraße 1, Raum A 401, Erlangen

Programm

Das komplette Programm gibt es online auf der Geographie-Webseite

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist bei Boris Michel, boris.michel@fau.de oder Johann Braun, johann.braun@fau.de bis Mittwoch, 2. Mai, möglich.

Weitere Informationen:

Boris Michel
Tel.: 09131/85-23303
boris.michel@fau.de

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