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Tagung: Cities, Refugees and Human Rights

Bild: panthermedia.net/kasto

Als kürzlich die Stadt Barcelona schiffbrüchige Migranten aufnahm, feierte es die Stadt als Signal gegen die EU-Flüchtlingspolitik. Nachrichten wie diese zeigen, dass Städte und ihre Netzwerke eine neue Rolle in Europa anstreben. Können sie die festgefahrene europäische Migrationspolitik weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Donnerstag, 12. Juli, ab 15 Uhr die internationale Tagung „Cities, Refugees and Human Rights“ an der FAU, um 18.30 Uhr gibt es dazu eine Podiumsdiskussion.

Wie wichtig Kommunen für die Integration von Flüchtlingen und Migranten sind, ist spätestens seit der Flüchtlingszuwanderung der vergangenen Jahre deutlich geworden. Neuerdings werden Kommunen auch migrationspolitisch tätig: Sie werben ausländische Fachkräfte an, starten Kampagnen, um Flüchtlinge aufzunehmen, schaffen Bleibeperspektiven und helfen bei der Rückkehr durch eigene entwicklungspolitische Projekte. Selbstbewusst bringen sie ihre Forderungen auch auf EU-Ebene ein und vernetzen sich national wie international. Hier tun sich gerade auch die FAU-Städte Erlangen und Nürnberg hervor. Während der Podiumsdiskussion werden die Erlanger Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß und die Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg, Martina Mittenhuber, mit Partnern aus Polen, Ungarn und Frankreich ausloten, welche Rolle Städte und Städtenetzwerke künftig spielen können.

Podiumsdiskussion und Tagung finden auf Englisch statt und sind kostenlos zugänglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Organisiert wird die Veranstaltung vom Zentralinstitut für Regionenforschung und dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN). Das komplette Programm im Überblick: http://www.regionenforschung.uni-erlangen.de/wir-ueber-uns/sektionen/regionen-in-europa/tagungen/

Tagungsort:

Senatssaal des Kollegienhauses, Universitätsstr. 15, Erlangen

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Petra Bendel
Tel.: 09131/85-22368
petra.bendel@fau.de

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