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„Safe Passage – Safe Harbours?“: Debatten um die neue EU-Migrationspolitik

Bild: Panthermedia

Am 17. und 18. Dezember 2018 finden die Auftaktveranstaltungen einer neuen Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Safe Passage – Safe Harbours? Debatten um die neue EU-Migrationspolitik“ statt. Damit eröffnen das Zentralinstitut für Regionenforschung (ZI) der Friedrich-Alexander-Universität  Erlangen-Nürnberg, das Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN), das Forum für Integration und interkulturellen Dialog (FAU Integra) und das Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ) eine neue Debatte zur aktuellen EU-Migrationspolitik.

Michael Schwickart, Head of Fundraising und Crewmember von Sea Watch e.V., wird am Montag, dem 17. Dezember 2018, von 19 bis 21 Uhr im Nürnberger Menschenrechtszentrum (Hans-Sachs-Platz 2, Nürnberg, Raum 103) sowie am Dienstag, dem 18. Dezember 2018, von 14 bis 16 Uhr an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Senatssaal KH. 1011, Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Erlangen) aus seinen Erfahrungen in der privaten Seenotrettung mit Sea Watch e.V. an den italienischen und libyschen Mittelmeerküsten berichten.

PD Dr. Michael Krennerich, Vorsitzender des Nürnberger Menschenrechtszentrums und Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der FAU, und Prof. Dr. Thomas Demmelhuber, Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens der FAU, werden die Vorträge vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Forschungsdisziplinen einordnen.

Prof. Dr. Petra Bendel, Geschäftsführerin des ZI und Initiatorin der Veranstaltungsreihe, verweist auf die Dringlichkeit einer wissenschaftlichen und öffentlichen Auseinandersetzung zur EU-Migrationspolitik, gerade angesichts der 2019 bevorstehenden Europawahlen: „Die Debatte um die Seenotrettung im Mittelmeer hat die EU-Mitgliedstaaten in den vergangenen Monaten wiederholt entzweit. Es ist daher unabdingbar, sich mit den Instrumenten auseinanderzusetzen, die von der EU und ihren Mitgliedsstaaten zur Migrationsregulierung an den EU-Außengrenzen forciert werden. Genau das machen wir mit dieser Veranstaltungsreihe. Dafür treten wir mit WissenschaftlerInnen, BürgerInnen und Engagierten in Dialog.“

Im Rahmen der Reihe sprechen am 31. Januar 2019 Younes Nanis (freier Journalist aus Libyen), Christopher Hein (Vorstand im Italienischen Flüchtlingsrat, Dozent an der LUISS Guido Carli, Rom und an der Sapienza Università di Roma) sowie am 7. Februar 2019 Dr. Benjamin Schraven (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik) zu den europäischen Außengrenzen und zur Behandlung von Fluchtursachen in afrikanischen Staaten.

Wann und wo?

Ab 17. Dezember an verschiedenen Orten in Erlangen und Nürnberg

Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Petra Bendel
Zentralinstitut für Regionenforschung (ZI)
petra.bendel@fau.de

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