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Stonehenge unter der Lupe der Wissenschaft

Stonehenge
Bild: Colourbox.de

Vortrag im Erlanger Kollegienhaus

War es nun eine Kult- und Versammlungsstätte, eine Tempelanlage oder doch ein astronomisches Observatorium? Noch hat die Wissenschaft die jungsteinzeitlichen Steinkreise von Stonehenge nicht entschlüsseln können. Doch gerade in den letzten Jahren haben Forscher viele neue Erkenntnisse über die Anlage gewinnen können. Darüber berichtet der leitende Archäologe der Untersuchungen, Prof. Dr. Michael Parker Pearson, in dem Vortrag „Stonehenge: investigating a prehistoric mystery“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), am 24. Januar, 18.15 Uhr, im Kollegienhaus, Raum KH 1.016. Der Eintritt ist frei. Vortragssprache ist Englisch.

In den letzten Jahren lag der Fokus der Forschung vermehrt auf der umgebenden Landschaft und die zahlreichen benachbarten Monumente. Ohne diese ist ein Verständnis des Steinkreises kaum zu erreichen. Außerdem widmet sich Parker Pearson und sein Team der exakten zeitlichen Rekonstruktion der Baugeschichte im Rahmen der landschaftlichen Umgebung. „Es zeigt sich“, erklärt Prof. Dr. Doris Mischka, Professur für Ur- und Frühgeschichte, „dass die Bedeutung des Fundplatzes noch höher einzuschätzen ist als bisher gedacht und dass Stonehenge in ein größeres System von Bauwerken und Aktivitäten in der gesamten Jungsteinzeit eingebunden ist.“

Wann und wo?

Donnerstag, 24. Januar, 18.15 Uhr, im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Raum KH 1.016, Erlangen

Informationen:

Prof. Dr. Doris Mischka
Tel.: 09131/85-22408
doris.mischka@fau.de

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