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Offene Bäuche und 20 Meter lange Schriftzüge

Christian Gath hält ein DinA1-Plakat in den Handen und blickt in die Kamera.
Christian Gath arbeitet bereits seit 2006 am Druckzentrum und schmeißt den Laden quasi alleine. (Bild: FAU/Rebecca Kleine Möllhoff)

Die tägliche Arbeit am Druckzentrum des RRZE

Das Druckzentrum des Regionalen Rechenzentrums – kurz RRZE – versorgt an der FAU Lehrende, Forschende, Studierende sowie Beschäftigte aus der Verwaltung mit vielfältigen Druckerzeugnissen wie Messebannern, Postern, Plakaten, Bauplänen oder Aushängen in verschiedenen Größen und Materialien. „Dieser Service ist ausschließlich für unsere FAU-Angehörigen im Rahmen eines universitären Gebrauchs gedacht. Würden wir auch von außerhalb Druckaufträge annehmen, wären unsere Preise viel höher, da wir keine Konkurrenz für andere Druckereien darstellen dürften“, erklärt Christian Gath, der bereits seit 2006 am Druckzentrum arbeitet.

Die tägliche Arbeit am Druckzentrum

„Es kommen täglich 20 ein- bis mehrseitige DinA0-Aufträge rein“, sagt der FAU-Mitarbeiter. Neben der Koordination der Druckaufträge steht Christian Gath für Fragen zur Verfügung, kontrolliert das Layout der Aufträge und überwacht den Druck. Auch körperlich durchaus anspruchsvoll! Denn anders als bei den üblichen DinA4-Ausdrucken am normalen Büro-Drucker müssen die großen Formate vom Drucker auf die Schneidemaschine gehievt werden, anschließend beschnitten und in der richtigen Reihenfolge gestapelt, um dann händisch für die Ausgabe wieder aufgerollt zu werden. Was Christian Gath – der neben zwei studentischen Hilfskräften für die Arbeit am Druckzentrum alleine zuständig ist – alles leistet, zeigt sich besonders zur Langen Nacht der Wissenschaften. „Kurz davor häufen sich die Druckaufträge täglich auf 50 bis 60 Stück“, berichtet der Mitarbeiter.

Skurriles und Außergewöhnliches

Einer der ungewöhnlichen Aufträge am Druckzentrum: „Für eine Erstsemesterbegrüßung hatte das Studienservicecenter einmal einen 20 Meter langen Schriftzug in Auftrag gegeben, der an die Brüstung im E-Werk angebracht werden sollte. Da war unser Drucker fünf bis sechs Stunden beschäftigt.“ Durch seine Arbeit bekommt Christian Gath Einblicke in Präsentationen von Forschungsergebnissen aus allen unterschiedlichen Fachbereichen. „Was ich immer sehr skurril finde, sind die Plakate aus der Medizinischen Fakultät zu Operationsverfahren. Da habe ich dann auch schon einmal Bilder gesehen, auf denen ein offener Bauch abgebildet war, in dem eine Art Schwamm reingedrückt wurde. Als Nicht-Mediziner kommt einem das dann schon etwas seltsam und eklig vor“, erzählt der FAU-Mitarbeiter.

Drucke auf Stoff: Garantiert knitterfrei

Ihre Poster und Plakate können die FAU-Angehörigen auf verschiedenen Papiersorten oder Materialien drucken lassen. „Wir haben zum Beispiel Glossy-Papier, auf dem die Farben mehr leuchten oder mattes Papier, das sich bei reflektierenden Bühnenlicht anbietet“, erklärt Christian Gath. Für Forschende, die ihre Ergebnisse auf Tagungen und Konferenzen im In- und Ausland präsentieren, eignen sich Stoffdrucke besonders. „Diese kann man zusammenfalten und in den Koffer packen. Die Knicke bekommt man aus dem Stoffgewebe leichter wieder raus als aus Papier“, rät der Mitarbeiter.


Auf dem Bild sind nur Hände zu sehen, die ein zusammengerolltes Plakat in eine Schutzrolle hineintun.

Et voilà: Ist die ganze Arbeit getan, können die Ausdrucke an der Ausgabe abgeholt werden. (Bild: FAU/Anke Vogler)

Wer den Service des Druckzentrums nutzen möchte, findet detaillierte Infos zum Angebot und zu den Druckvorgaben auf der Webseite des RRZE.


Der Druckzentrum gehört zum Rechenzentrum der FAU – und kommt daher auch im Film über das RRZE vor (ab Minute 8:35):

 

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