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Über Taschentücher und fränkische Dialekte

Gruppenbild in festlichem Saal
Ein gemeinsames Gruppenbild zum 25- beziehungsweise 40-jährigem Dienstjubiläum der Beschäftigten aus der zentralen Universitätsverwaltung sowie aus der Uniklinik darf natürlich nicht fehlen. (Bild: FAU/Rebecca Kleine Möllhoff)

Schon ein halbes Leben an der Uni

25 Jahre oder sogar 40 Jahre an der Uni zu arbeiten, ist eine lange Zeit, in der viel passiert. Was die Beschäftigten in den letzten Jahren an der FAU schon alles erlebt haben, wie ihr erster Arbeitstag aussah und wie die Arbeit auch nach so vielen Jahren noch Spaß machen kann, erzählen Beatrix Kozjak-Storjohann, Angelika Veth und Rainer Plappert, die dieses Jahr ihr 25- beziehungsweise 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feiern.

Beatrix Kozjak-Storjohann – Frauenklinik

Portraitaufnahme von einer Frau: Sie sitzt auf einem braunen Sessel vor einer Backsteinwand und trägt eine Halskette aus großen bunten Perlen.

„Es ist wichtig, das Potenzial zu entdecken, das in einem selbst sowie in seinem Tätigkeitsfeld steckt“, sagt Beatrix Kozjak-Storjohann, die dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. (Bild: Studioline)

Beatrix Kozjak-Storjohann ist bereits seit 1992 an der Frauenklinik der Uniklinik Erlangen tätig und feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Als Teamleiterin des psychosozialen Dienstes der Geburtshilfe begleitet und unterstützt sie Frauen in schwierigen Situationen, wie zum Beispiel bei unerfülltem Kinderwunsch, psychosozialen Problemen in der Schwangerschaft oder bei Fehl- und Stillgeburten. „Meine Arbeit erfüllt mich immer noch mit großer Freude und Zufriedenheit, auch wenn es manchmal schwere Stunden gibt. Ich versuche unseren Patientinnen stets achtsam und engagiert zur Seite zu stehen“, sagt sie über ihre Arbeit. Dabei gehören Taschentücher, Klemmbrett und Stift zu ihren wichtigsten Arbeitsutensilien. „Ich durfte glücklicherweise auch schon viele wunderbare Schwangerschaftsverläufe und Entbindungen begleiten. Die Geburt eines gesunden Kindes zählt nach wie vor zu den wunderbarsten Momenten meiner Tätigkeit“, erzählt sie. Ihr Tipp, wie die Arbeit auch nach vielen Jahren noch Spaß macht: „Es ist wichtig, das Potenzial zu entdecken, das in einem selbst sowie in seinem Tätigkeitsfeld steckt. Die Visionen, die sich dann ergeben, sollte man versuchen mit Herzblut, Leichtigkeit und Humor zu realisieren.“ Für die FAU wünscht sie sich eine gute Balance zwischen Tradition und Innovation.

Rainer Plappert – Universitätsbibliothek

Ein Mann sitzt an seinem Schreibtisch und blickt in die Kamera: ein alter antiker brauner Schrank sowie verschiedene Pflanzen schmücken sein Büro.

„Meine Kolleginnen und Kollegen tragen einen maßgeblichen Teil dazu bei, dass die Arbeit auch nach 25 Jahren noch Spaß macht“, verrät Rainer Plappert, der seinen Arbeitsplatz in der Alten Universitätsbibliothek hat. (Bild: FAU/Rebecca Kleine Möllhoff)

Auch Rainer Plappert feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst. Seit 1999 arbeitet er in der Universitätsbibliothek, wo er als Leiter der Abteilung Medienbearbeitung regelmäßig Bücher, Zeitschriften sowie Literatur für Datenbanken anschafft und die Lizenzierung der elektronischen Medien koordiniert. „Ich finde es toll, dass meine Arbeit so vielfältig ist“, erzählt der Mitarbeiter. „Häufig stehen Aufgaben an, die nicht planbar sind.“ Dazu gehören zum Beispiel Besprechungen in der Abteilung und die Beantwortung von Anfragen. Einen festen Platz im Arbeitsalltag hingegen das Koordinieren des Zeitschriftenerwerbs mit den Departments und Fakultäten, die Finanzplanung innerhalb der Universitätsbibliothek sowie das Schreiben von Anträgen auf Studienzuschüsse. Auch Ausstellungen hat er schon mitorganisiert: „Ich weiß noch, als ich 2004 – ich war damals noch nicht allzu lange in der Bibliothek beschäftigt – die Ausstellung „Reise zur verbotenen Stadt. Europäer unterwegs nach China“ konzipiert und auch einen Ausstellungsband dazu gestaltet habe“, erinnert er sich zurück. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem, weil mich das Thema sehr interessiert hat.“ Sich täglich mit seinen Kolleginnen und Kollegen austauschen und mit ihnen zusammenarbeiten zu können, ist dem Bibliothekar besonders wichtig. „Nur so konnte ich meine Projekte erfolgreich umsetzen. Und sie tragen einen maßgeblichen Teil dazu bei, dass die Arbeit auch nach 25 Jahren noch Spaß macht“, verrät Rainer Plappert.

Angelika Veth – Lehrstuhl für Klinische Nuklearmedizin

Eine ältere Dame mit kurzen weißen Haaren sitzt an ihrem Schreibtisch und blickt in die Kamera.

Angelika Veth feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Ihr Motto: „Keep Smiling – dann macht die Arbeit auch nach 40 Jahren noch Spaß.“ (Bild: FAU/Rebecca Kleine Möllhoff)

Angelika Veth arbeitet am Lehrstuhl für Klinische Nuklearmedizin und feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Als Direktionssekretärin ist sie das Sprachrohr zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten, koordiniert Patiententermine und repräsentiert die Klinik nach außen. „Vor allem die persönlichen Gespräche mit den Patientinnen und Patienten sowie mit meinen Kolleginnen und Kollegen sind mir sehr wichtig“, sagt sie. An ihren ersten Arbeitstag kann sie sich noch gut erinnern: „Den fränkischen Dialekt müssen sie sich ganz schnell abgewöhnen“, das waren die Worte, die Angelika Veth in der Universitätsbibliothek zu hören bekam. „Zum Glück hat mir der damalige stellvertretende Direktor meine Angst genommen, dass ich zu undeutlich spreche und man mich nicht versteht. Denn seiner Meinung nach habe ich noch viel zu wenig gefränkelt“, lacht die Mitarbeiterin. Keep Smiling lautet ihr Motto, mit dem die Arbeit auch nach 40 Jahren noch Spaß macht. „Außerdem ist es wichtig, sich die Neugierde zu bewahren und zu versuchen, auch in stressigen Momenten gelassen zu bleiben“, sagt Angelika Veth. Der FAU rät sie, nicht nur für ihre Studierenden, sondern auch für ihre Beschäftigten ein offenes Ohr zu haben.

Bilder zum Dienstjubiläum

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