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Podiumsdiskussion: Religionen: Brand- oder Friedensstifter?

stilisierte Grafik von drei Glaubensvertretern
Die Podiumsdiskussion findet am 19. September im Rahmen der internationalen Tagung „The Concept of Violence and the Concept of Just War, in Judaism, Christianity and Islam“ statt. (Bild: Colourbox.de)

Gewalt im Judentum, Christentum und im Islam

Welche Formen des Umgangs mit Gewalt herrschen im Judentum, Christentum und im Islam? Unter welchen Bedingungen können kriegerische Auseinandersetzungen als gerechtfertigt angesehen werden? Diesen Fragen widmet sich die FAU in einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 19. September, um 19.30 Uhr, im „Kreuz+Quer – Haus der Kirche Erlangen“. Die Veranstaltung ist kostenlos und öffentlich, um Anmeldung wird gebeten.

Insbesondere die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, eine Ursache gewaltsamer und kriegerischer Auseinandersetzungen zu sein. Die scharfe Unterscheidung zwischen wahrem und falschem Glauben legitimiere die Anwendung von Gewalt gegenüber Andersgläubigen wie auch gegenüber Angehörigen der eigenen Religion, sofern sie Regeln übertreten, die als göttliche Gebote angesehen werden. Die Podiumsdiskussion „Religionen: Brand- oder Friedensstifter? Konfliktpotentiale in Judentum, Christentum und Islam ” stellt die politischen Implikationen der Wirkung von Religionen in Krisensituationen in den Fokus und leistet einen Beitrag zum Dialog über die Religionsgrenzen hinweg.

Wann und wo?

19. September, 19.30 Uhr, Kreuz+Quer, Bohlenplatz 1, Erlangen

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der internationalen Tagung „The Concept of Violence and the Concept of Just War, in Judaism, Christianity and Islam“ statt, die vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaften der FAU mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Deutschland organisiert wird. Die Tagung ist eine Veranstaltung der Forschungsstelle „Key Concepts in Interreligious Discourses“ (KCID), die durch Grundlagenforschung Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen sichtbar machen will. Diese Vermittlung fundierten Wissens steht im Dienste der Stärkung der Akzeptanz des jeweils kulturell und religiös Anderen.

Die Anmeldung ist bis zum 17. September per E-Mail an katja.thoerner@fau.de möglich.

Das Tagungsprogramm im Überblick: www.kcid.fau.de

Weitere Informationen:

Dr. Katja Thörner
Tel.: 09131/85-23455
katja.thoerner@fau.de

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