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Der Nutzen des Scheiterns

Michael Jungert im Büro
Von Seiten der FAU mit dabei: Dr. Michael Jungert, Geschäftsführer des Zentralinstituts für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS). (Bild: FAU/Kurt Fuchs)

FAU-Verbundprojekt von Volkswagenstiftung gefördert

Scheitern, Misserfolg – auch im Forschungsbetrieb ist dies keine Seltenheit. Es wird nur häufig nicht darüber geredet. Selbst die positiven Auswirkungen bleiben zumeist verborgen. Dies möchte nun das interdisziplinäre Verbundprojekt „Scheitern in den Wissenschaften – historische und systematische Perspektiven“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universitäten Heidelberg und Stuttgart untersuchen. Hierfür stellt die Volkswagenstiftung 144.000 Euro zur Verfügung.

In ihrem Projekt werden Dr. Michael Jungert, Geschäftsführer des Zentralinstituts für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) an der FAU, die Germanistin Dr. Sylvia Brockstieger von der Universität Heidelberg und die Historikerin Dr. Mona Garloff, Universität Stuttgart, ab April 2020 das Scheitern als ständigen Begleiter der wissenschaftlichen Praxis eingehend analysieren. Sie wollen zeigen, dass das (An-)Erkennen des Prozesscharakters von Wissenschaft und die historische Analyse der Zusammenhänge, Formen und Auswirkungen gescheiterter Wissenschaft von entscheidender Bedeutung für einen besseren und produktiven Umgang mit dem Scheitern sind. Die Volkswagenstiftung fördert das Projekt im Rahmen der Initiative „Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ über 18 Monate mit 144.000 Euro.

Weitere Informationen:

Dr. Michael Jungert
Tel.: 09131/85-23032
michael.jungert@fau.de

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