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Forschung zur Knochenregeneration wird ausgebaut

Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme von humanen dermalen Fibroblasten, kultiviert auf gefriergetrockneten Zellulose-Schäumen. (Bild: FAU/Katharina Schuhladen)

FAU-Forschende bringen Wissen in internationales Kompetenzzentrum für Biomaterialien ein

Die internationale Forschung im Bereich Biomaterialien und Knochenregeneration bekommt ein neues herausragendes Projekt: In Lettland entsteht das Baltic Biomaterials Centre of Excellence (BBCE). Es wird mit 15 Millionen Euro aus dem europäischen Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 gefördert. Der Lehrstuhl für Biomaterialien der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist am wissenschaftlichen Aufbau des Kompetenzzentrums beteiligt.

Prof. Dr. Aldo R. Boccaccini, Lehrstuhl für Biomaterialien an der FAU, wird im BBCE die Forschungs- und wissenschaftlichen Ausbildungsaktivitäten auf dem Gebiet der bioaktiven Materialien für die Knochengewebezüchtung leiten und mit international anerkannten Forschungsteams aus Lettland und der Schweiz zusammenarbeiten.

Präzisionsarbeit: 3D-Drucken von Strukturen für die Gewebezüchtung.
(Bild: FAU/Dr. Rainer Detsch)

Ziel des BBCE ist die Erforschung und Entwicklung patientenspezifischer, personalisierter Therapien für knochenbedingte Erkrankungen – von der Entwicklung geeigneter Biomaterialien für die Knochenregeneration über präklinische Untersuchungen bis hin zu klinischen Studien. Für die gemeinsamen Forschungstätigkeiten, den Austausch von technischem und wissenschaftlichem Personal und den Ausbau der Infrastruktur stehen weitere 15 Millionen Euro zur Verfügung. Sie stammen von der Regierung von Lettland, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und lettischen Projektpartnern, die das Exzellenzzentrum fördern.

Link zum BBCE:
http://bbcentre.eu

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Aldo R. Boccaccini, Tel.: 09131/85-28601, aldo.boccaccini@ww.uni-erlangen.de

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