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Ausprobieren und Experimentieren

Bild: Colourbox.de

Das Experimentiertheater wird 50

Ideen ausprobieren, Trennendes aufheben – am Experimentiertheater ist das schon seit einem halben Jahrhundert möglich.  Eine besondere Einrichtung der FAU feiert ihr 50. Jubiläum mit einem großen Rahmenprogramm mit einer Reihe von Veranstaltungen.

Ein besonderer Ort

Am 25. Februar 1970 öffnete das Experimentiertheater offiziell seine Pforten mit dem Stück „Hoppla, wir leben“. Doch ist es nicht dessen einziger Zweck, dort Theaterstücke zu inszenieren und aufzuführen. Seit fünfzig Jahren probieren Studierende und Forschende Neues aus und experimentieren mit Ideen, die sie in theater- und medienwissenschaftlichen Seminaren entwickeln. Vielseitige Einsatzmöglichkeiten des Theaters standen dabei von Anfang an im Vordergrund. Das Experimentiertheater wurde so gebaut, dass sich beispielsweise die Trennung von Zuschauerraum und Bühne aufheben lässt oder um den Raum als professionell ausgestattetes Fernseh- und Produktionsstudio zu nutzen.

Das 50. Jubiläum dieses besonderen Ortes feiert das Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU nun mit einem großen Programm:

Auftaktveranstaltung: Buchvorstellung „Theater in Erlangen“ und Podiumsdiskussion

30.  Januar, 20.15 Uhr, Experimentiertheater, Bismarckstraße 1, Erlangen

Den Auftakt macht die Vorstellung des Buches „Theater in Erlangen“ mit anschließender Podiumsdiskussion. Das Buch ist aus der der Ringvorlesung des Interdisziplinäres Zentrum Ästhetische Bildung (IZÄB) anlässlich des 300. Geburtstages des Markgrafentheaters in Erlangen im letzten Jahr hervorgegangen. Im Anschluss daran folgt eine Podiumsdiskussion, in der nach Gegenwart und Zukunft, Themen und Aufgaben des Theaters in einer Zeit gefragt wird, in der die Komplexität der politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge immer größer wird. Die Teilnehmenden sind Jan Philipp Gloger, Schauspieldirektor Staatstheater Nürnberg, Prof. Dr. Antje Kley vom Lehrstuhl für Amerikanistik, insbesondere Literaturwissenschaft an der FAU, Philipp Löhle, Hausautor am Staatstheater Nürnberg und einer der meistgespielten Autoren des zeitgenössischen Theaters, sowie die Erlanger Theaterpädagogin Camilla Schlie. Ort ist das Experimentiertheater, Bismarckstraße 1, Erlangen. Beginn ist 20.15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Lecture: Studiobühne und Experimentiertheater – Stationen einer Beziehung

5. Februar, 20.00 Uhr, Experimentiertheater, Bismarckstraße 1, Erlangen

Der Vortrag „Studiobühne und Experimentiertheater – Stationen einer Beziehung“ untersucht die Konstellation, die das Experimentiertheater besonders an seinem Beginn geprägt hat. Sarah Dönges, Studentin im Masterstudiengang Theater- und Medienwissenschaft sowie Mitglied der Studiobühne, und André Studt, verantwortlicher Dozent des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft für das Experimentiertheater, versuchen sich an einer Rekonstruktion dieses Verhältnisses und fragen nach seiner Gegenwart und Zukunft. Die öffentliche Vorlesung findet im Experimentiertheater, Bismarckstraße 1, Erlangen, statt. Beginn ist 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine im Rahmen des 50. Jubiläums folgen und werden auf der Webseite des Instituts für Theater- und Medienwissenschaften veröffentlicht.

Öffentliche Hilfe für ein Forschungsprojekt

Das Institut für Theater- und Medienwissenschaft wird sich dem Experimentiertheater zudem in einem theaterhistorischen Forschungsprojekt widmen. Dafür sammeln die Forscherinnen und Forscher Archivmaterial, zum Beispiel Programmhefte der Produktionen, Fotografien sowie filmische Dokumente, Zeitungskritiken oder persönliche Erlebnisberichte. Wer Material beisteuern kann, ist eingeladen,  sich zu melden bei: itm-ex50@fau.de

Weitere Informationen

Dr. Hans-Friedrich Bormann
Tel.: 09131/85-22190
hans-friedrich.bormann@fau.de

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